Workshop "Leben im Dunkeln - Wie Blinde ihren Alltag meistern" Projekt des Behindertenbeirates der Gesamtschule Türkismühle am Familienfest "Ein Tag für Alle" der Gemeinde NohfeldenBehindertenbeirat in Türkismühle baut "Barrieren im Kopf" ab

Türkismühle. Seit Jahren bemüht sich die Gesamtschule Türkismühle um die Integration behinderter Menschen in Schule und Gesellschaft. Hierzu wurde eigens ein Behindertenbeirat gegründet, der sich aus engagierten Schülern und Lehrern zusammensetzt

Türkismühle. Seit Jahren bemüht sich die Gesamtschule Türkismühle um die Integration behinderter Menschen in Schule und Gesellschaft. Hierzu wurde eigens ein Behindertenbeirat gegründet, der sich aus engagierten Schülern und Lehrern zusammensetzt. Ziele der Projektgruppe sind das Unterrichten von Schülern mit Behinderungen und der Abbau von Barrieren, vor allem der "Barrieren in den Köpfen". Darüber hinaus werden Vernetzungsmöglichkeiten mit der Gemeinde Nohfelden und Behinderteneinrichtungen geschaffen. "Bei unseren Projekten der vergangenen Jahre haben wir immer wieder festgestellt, dass Nichtbehinderte und Menschen mit Handicaps Hemmungen haben, aufeinander zuzugehen, weniger aus Ablehnung, sondern aus Unwissenheit, Hilflosigkeit und Unsicherheit. Mit unseren Projekten wollen wir versuchen, diese Barrieren abzubauen", charakterisiert Projektleiterin Annette Fischer die Arbeit des Beirates.So hat die Gesamtschule auch gerne am Gemeindefest "Ein Tag für Alle" den Workshop "Leben im Dunkeln - Wie Blinde ihren Alltag meistern" angeboten. Schüler der Klasse 7b haben die Situation blinder Menschen untersucht und in sechs Stationen versucht, am eigenen Leib erfahrbar zu machen, wie Alltagssituationen von Blinden bewältigt werden können. Zum ersten Mal wurde das Blindenprojekt in Zusammenarbeit mit Alexandra Klein, selbst blind und Lehrerin an der Louis-Braille-Schule in Lebach, angeboten. Alexandra Klein hatte besondere Hilfsmittel aus dem Lebensalltag blinder Menschen mitgebracht, zum Beispiel Blindenstock, Blindenschreibmaschine, eine Haushaltswaage und eine Uhr. Offen erzählte sie aus ihrem Alltag und demonstrierte den Umgang mit den speziellen Hilfsmitteln. red