Marpinger Bauamt vorübergehend ausgelagert

Marpinger Bauamt vorübergehend ausgelagert

Marpingen. Nach dem "Bürgerforum" (Bürgeramt) und den "Zentralen Diensten" wurde nun die "Gemeindeentwicklung" als dritter Fachbereich vorübergehend aus dem Marpinger Rathaus ausgelagert. Der Auszug sei im Zuge der umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten am und im Verwaltungsgebäude unumgänglich, teilt die Gemeinde mit

Marpingen. Nach dem "Bürgerforum" (Bürgeramt) und den "Zentralen Diensten" wurde nun die "Gemeindeentwicklung" als dritter Fachbereich vorübergehend aus dem Marpinger Rathaus ausgelagert. Der Auszug sei im Zuge der umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten am und im Verwaltungsgebäude unumgänglich, teilt die Gemeinde mit. Die Arbeiten am Rathaus, die im Frühjahr mit dem Abriss des 1969 gebauten Atriums begannen und sich mit dem Neubau dieses Gebäudeteils als mehrgeschossigen Flügel unmittelbar fortsetzten, weiten sich seit einigen Wochen immer stärker auf den Altbau aus. Hier erstrecken sich die Sanierungsmaßnahmen derzeit auf rund zwei Drittel des Dachgeschosses des 1909 als Schule errichteten Gebäudes. Im Gegensatz zum "Bürgerforum" und den "Zentralen Diensten" wurde der Fachbereich "Gemeindeentwicklung" nicht komplett ausgelagert. Zum extern untergebrachten größeren Teil gehören das eigentliche Bauamt (Hochbau, Tiefbau und Abwasser) sowie das Umweltamt und das Friedhofsamt. Die Liegenschaftsabteilung verbleibt auch weiterhin im Rathaus, genauso wie der Bürgermeister, der Fachbereich Finanzen (mit der Kämmerei, dem Steueramt und der Gemeindekasse) sowie die Bauwirtschaftsgesellschaft Marpingen (BWM). Anders als die beiden zuvor ausgelagerten Fachbereiche, die im früheren Postgebäude am Marpinger Kirmesplatz untergebracht sind, sind das Bauamt, das Umweltamt und das Friedhofsamt in die von den Kommunalen Diensten Marpingen (KDM) genutzten Räume in der Marienstraße 14 umgezogen. Somit befinden sich alle extern untergebrachten Ämter oder Fachbereiche - wie das Rathaus - im Zentrum von Marpingen. Die Mitarbeiter sind telefonisch nach wie vor über die bisherigen Rufnummern zu erreichen. Für die Zeit der Auslagerung werden keine fest terminierten Dienstleistungsnachmittage angeboten. Stattdessen sind aber flexible Angebote nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Von dieser Regelung unberührt bleibt das Bürgeramt der Gemeinde sowie die Gemeindekasse und das Steueramt. Dort findet weiterhin an Donnerstagen ein fester Dienstleistungsnachmittag bis 18 Uhr statt. red

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