Zu schwach im Torabschluss

Die HSG Marpingen-Alsweiler hat die fünfte Auswärtsniederlage in Folge kassiert. Sie verlor am Samstag bei der HSG Hunsrück mit 27:32 (11:16). Zum Saisonfinale kommt nun am kommenden Samstag der SV 64 Zweibrücken.

Die HSG Marpingen-Alsweiler hat beim feststehenden Absteiger HSG Hunsrück die fünfte Auswärtsniederlage in Serie kassiert. Der Handball-Oberligist verlor mit 27:32 (11:16). Die Gründe dafür lagen auf der Hand. "Unser altes Problem, der Torabschluss, ist wieder aufgetreten: Wir haben viel zu viele freie Bälle verworfen", klagte HSG-Trainer Thorsten Hell.

Die Moskitos hielten die Partie am vergangenen Samstag bis zum Stand von 8:8 offen. "Dann hatten wir die Hunsrück-Torhüterin warmgeschossen. Und bei meinem Spielerinnen schwand zusehends das Selbstvertrauen", erklärte Trainer Hell. Die Gastgeberinnen trafen besser. Sie zogen über 12:8 bis zum Halbzeitpfiff auf 16:11 davon.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Aufholjagd der HSG Marpingen-Alsweiler erfolglos. Es fehlten die personellen Alternativen. Für Britta Buchholz (Rückenprobleme) ist die Saison beendet. Kreisläuferin Anna Bermann trat nach einer Bänderverletzung nur zu einem Sieben-Meter-Wurf an.

In der 54. Minute holte Hell beim Stand von 26:29 eine Auszeit. Er gab Anweisungen für das Angriffsspiel. "Wir wollten nochmals verkürzen, haben aber dann den schlechtesten Angriff im gesamten Spiel hingelegt", schilderte der Übungsleiter. Seine Mannschaft ging danach volles Risiko ein. Doch Absteiger HSG Hunsrück konterte und siegte schließlich mit 32:27.

Die HSG Marpingen-Alsweiler bleibt trotz der Niederlage auf dem vierten Tabellenplatz. Zum Saisonfinale ist am kommenden Samstag, 18 Uhr, der Tabellenzweite SV 64 Zweibrücken in die Marpinger Sporthalle zu Gast.

Die Treffer für die HSG erzielten Steffi Schreier, Lisa Meier (je 6), Nadine Klein (5), Lara Hanslik (3), Carolin Wegmann, Laura Hahn (je 2), Lisa Groß, Marie Kiefer (je 1) und Anna Bermann (1/1).

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