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Wasserspiele und Kettensägen-Cup

Wasserspiele und Kettensägen-Cup

Marpingen. "Großen Anteil daran haben zweifelsohne die traditionellen Wasserspiele, die ja seit mehr als 20 Jahren die Grundlage der ganzen Veranstaltung bilden", sagte Bernd Müller, seines Zeichens Vorsitzender des ASV Alsbachtal. Spiel, Sport und Spaß sind demnach die besonderen Zutaten des Weiherfest-Rezeptes. Und das gilt unabhängig vom Wetter

Marpingen. "Großen Anteil daran haben zweifelsohne die traditionellen Wasserspiele, die ja seit mehr als 20 Jahren die Grundlage der ganzen Veranstaltung bilden", sagte Bernd Müller, seines Zeichens Vorsitzender des ASV Alsbachtal. Spiel, Sport und Spaß sind demnach die besonderen Zutaten des Weiherfest-Rezeptes. Und das gilt unabhängig vom Wetter. Begonnen hatten die Weiherwasserwettkämpfe freitagnachmittags bei sehr frischen 20 Grad - an der Luft. "Im Wasser ist es wärmer als außerhalb", fröstelte es den blaulippigen Markus Lauer, der als "Sturmwand-Boje" die Wassersport-Mannschaft des Kult-Clubs Essigs Rache ins wärmende Nass führte. In und auf diesem sollten seine Rächer allerdings traditionell nichts zu melden haben. Der erste von vier Wettkämpfen - Freitag und Samstag standen jeweils zwei Disziplinen auf dem Programmplan - war das Surfbrettpaddeln. Dabei mussten die elf angetretenen vierköpfigen Mannschaften paddelgetrieben per Surfbrett im Slalom übers Wasser. Top-Paddler waren die Don Spritzerillos, welche die Seepferdchen sowie die Swimming Turtles auf die Plätze verwiesen. Zweite Disziplin des ersten Wettkampftages war das Fischerstechen: Mann gegen Mann galt es hierbei, den Gegner vom schwankenden Surfbrett ins Wasser zu stoßen, ohne selbst das Gleichgewicht zu verlieren, was die Mannen von Hansi Urpils am besten konnten. Der Wettkampf-Samstag eröffnete mit der Klamottenstaffel, bei der erneut das Surfbrett zum Einsatz kam. Allerdings mussten die Wasserathleten, um von einem Ufer zum anderen zu gelangen, statt eines Segels wieder ihre Muskelkraft nutzen. Als unschlagbar erwies sich hierbei die Mannschaft Rinngeplumpst, die mit Hochgeschwindigkeit das Weiherwasser durchpflügte. Die letzte Disziplin der diesjährigen Spiele war schließlich das Tauziehen im Wasser. Bei diesem Schwimm- und Muskelspiel fingen die Urmontis quasi im Schlussspurt die bis dahin führenden Seepferdchen auf der Zielgeraden ab und sicherten sich damit den Gesamtsieg. Zweiter wurden die Seepferdchen, Dritter die Don Spritzerillos. Bemerkenswert tapfer schlug sich übrigens die einzige Damen-Mannschaft. Zwar kam das Team Hello Tittys in der Gesamtwertung über den letzten Platz nicht hinaus, war damit aber immerhin genauso gut, wie die schlechteste Männermannschaft, welche wie in jedem Jahr die Wassernixen von Essigs Rache stellten. Auf große Zuschauerresonanz stieß erneut der Alstal-Kettensägen-Cup, bei dem es nicht nur auf Geschwindigkeit ankam, sondern auch auf Genauigkeit. "Geritzt oder nicht geritzt", darauf achtet Michael Willems, der Marpinger "Herr der Späne". Das schnellste und sauberste Schwert führte Vorjahressieger Robert Kulz, der Peter Willems und Stefan Ames auf die Plätze verwies. "Alles in allem bleibt festzuhalten, dass das Weiherfest auch in diesem Jahr wieder eine rundum gelungen Sache war", lautete das Fazit des ASV-Vorsitzenden Müller. tog