„Erschöpft, aber ansprechbar“ Einsatzkräfte finden vermissten Mann aus Berschweiler

Berschweiler · Ein 73-Jähriger aus Berschweiler, der als vermisst gemeldet worden war, ist wieder aufgetaucht.

 Jede Menge Einsatzkräfte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach dem Vermissten gesucht.

Jede Menge Einsatzkräfte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach dem Vermissten gesucht.

Foto: Lukas Becker/Feuwehr

Die gute Nachricht vorweg: Ein 73-Jähriger aus Berschweiler, der als vermisst gemeldet worden war, ist wieder aufgetaucht. Das teilt Feuerwehrsprecher Lukas Becker mit. Er berichtet auch von einer aufwendigen Suchaktion, die am Samstagabend um 22.37 Uhr begonnen hat.

Aufwendige Suchaktion nach Vermisstem aus Berschweiler

Demnach hat die Integrierte Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg die Feuerwehr zu einer Personensucher alarmiert – um die Polizei zu unterstützen. „Da zu dem Zeitpunkt nicht auszuschließen war, dass sich der Mann in einer hilflosen Lage befindet, wurden weitere Einheiten hinzugerufen“, sagt Becker. So seien auch der Katastrophenschutz, die Feuerwehr Eppelborn mit Drohne, der Bundesverband Rettungshunde (BRH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie das Technische Hilfswerk (THW) ausgerückt.

„Gemeinsam mit der Polizei wurden alle Einheit auf den Wald- und Feldwegen rund um den Rothenberger Hof zur Suche eingesetzt“, berichtet Becker. Der Verpflegungszug des Landkreises St. Wendel, bestehend aus DRK und Malteser, habe sich um die Verpflegung der Helfer gekümmert. Allerdings mussten diese die Suche aufgrund der unbeständigen Wettersituation gegen 6.20 Uhr einstellen. Bereits um 7.30 Uhr ging der Einsatz nach kurzer Pause jedoch schon wieder weiter.

Die Erfolgsmeldung folgte um 10.37 Uhr. „Die vermisste Person konnte erschöpft, aber ansprechbar, in einem Waldgebiet aufgefunden werden“, freut sich Becker. Im Anschluss hätten Einsatzkräfte den Mann mit einem speziellen Quad zum Rettungswagen transportiert.

Im Einsatz waren die Löschbezirke Berschweiler, Urexweiler, Marpingen, Eppelborn (Drohne) und Teileinheiten des Katastrophenschutzes, zahlreiche Kommandos der Polizei, alle Rettungshundestaffeln im Saarland, sowie der Verpflegungszug Landkreis St. Wendel.