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Vereine stellen ihre Jugendarbeit vor

Vereine stellen ihre Jugendarbeit vor

Beim vierten Tag der Kinder- und Jugendkultur der Gemeinde Marpingen präsentierten zahlreiche Jungmusiker ihr Können auf der Bühne am Alsweiler Kinderhaus. Ein gute Möglichkeit für die kulturtreibenden Vereine, ihre Jugendarbeit zu präsentieren.

"Wer was kann, kommt dran" beim Tag der Kinder- und Jugendkultur der Gemeinde Marpingen . Dieses Jahr standen bei strahlendem Herbstwetter viele Nachwuchsorchester auf der Bühne am Alsweiler Kinderhaus. Während Jürgen Brill, Leiter der Schülerband TeenieTus und der MiniBigBand, durch das Programm führte, durften die Kleinen drinnen ihr musikalisches Talent erproben; der Marpinger Spielmannszug stellte dafür Instrumente wie Glockenspiel und Schlagwerkzeug zur Verfügung.

Getreu dem Motto war die Bühne für Anmeldungen aller Art offen. Zum Auftakt spielte die Jugendband TeenieTus der Kreismusikschule Stücke ihres Repertoires aus Blues, Jazz und Pop. Der Dienstagschor, in dem junge Menschen mit Behinderung den Umgang mit Schlaginstrumenten lernen, gab mit Sängerin Nina Rauber ebenso seines zum Besten wie das Gitarrenensemble Saitenflitzer unter der Leitung von Brigitte Marx. Annalena Backes dirigierte die Jugendgruppe des Flötenorchesters Rhythm & Flutes, das "In der Halle des Bergkönigs" aus Peer Gynt spielte. Das Finale eröffnete die MiniBigBand mit einem "schlechte Laune Wegblas-Song": Aus dem Beatles-Lied "All you need is love", wurde die Coverversion "Alles ist so doof". Abschließend spielten sie den Titelsong des Kinder- und Jugendkulturtages "Wer was kann, kommt dran".

"Unsere kulturtreibenden Vereine leisten mit viel Engagement eine tolle Kinder- und Jugendarbeit ", berichtete Gregor Hinsberger, Kulturbeauftragter der Gemeinde. Das Fest sei für die jungen Leute eine willkommene Gelegenheit, sich auch außerhalb ihrer eigenen Veranstaltungen zu präsentierten. Der Tag der Kinder- und Jugendkultur fand nunmehr zum vierten Male in der Gemeinde Marpingen statt; jeweils in einem anderen Ortsteil. Am Rande der Veranstaltungen stellte Maria Valentina vom Verein Mamo Lernmaterialen gemäß der Montessoripädagogik vor, mit denen sich Kinder bei den freitäglichen Kursen an der Tholeyer Grundschule beschäftigen können.