1. Saarland
  2. St. Wendel
  3. Marpingen

Sonntag steht das Derby SG Marpingen-Urexweiler II gegen SC Alsweiler an

Vor Derby gegen SG Marpingen-Urexweiler II : Beim Vizemeister ist noch Sand im Getriebe

Der Vizemeister der Vorsaison ist schlecht gestartet. Vor dem Derby an diesem Sonntag um 15 Uhr gegen Aufsteiger SG Marpingen-Urexweiler II ist der SC Alsweiler mit null Punkten aus zwei Begegnungen Tabellenvorletzter der Fußball-Bezirksliga St. Wendel.

„Zwei Zähler hätten wir mindestens haben können, stattdessen ist es keiner“, stöhnt Martin Brill, der den SC gemeinsam mit Sebastian Böhmer trainiert. Den Grund hierfür sieht der 40-Jährige, darin, dass sein Team bei den Niederlagen gegen die SG Dirmingen-Berschweiler (3:4) und beim SV Bliesen (1:3) Gegentore nach individuellen Fehlern kassierte. Bei Alsweiler ist also noch ein wenig Sand im Getriebe.

Das liegt auch daran, dass der Club im Sommer einige Abgänge verkraften musste. „Der Umbruch war bei uns leider etwas größer. Acht Spieler haben uns verlassen“, berichtet Brill. Darunter waren mit Kapitän Thomas Wagner (zu Verbandsligist SG Lebach-Landsweiler) und Matthias Denne, der vergangene Saison noch zum Trainer-Team des SC gehörte, auch einige Leistungsträger. Denne ist zum SV Merchweiler (ebenfalls Verbandsliga) gewechselt. Mit Maurice Horne (zur SG Wolfersweiler-Gimbweiler) ist aber zumindest ein Spieler, der den Club erst vor einigen Wochen verlassen hat, wieder zum SC zurückgekehrt.

Ansonsten steht den Abgängen mit Stürmer Fabian Spaniol (SG Hirzweiler-Welchbach-Stennweiler) nur ein externer Neuzugang gegenüber. Zudem stießen Philip Paul und Simon Brill aus der eigenen Jugend zum Bezirksliga-Team hinzu.

Insgesamt ist der Kader des Vizemeisters aber kleiner geworden. Weshalb Brill nicht glaubt, dass sein Team erneut um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen kann.

„Andere Mannschaften sind da in der Breite besser aufgestellt als wir. Zudem ist die Klasse insgesamt stärker geworden. Deshalb habe ich nicht das Ziel ausgegeben, ganz oben mit dabei zu sein“, erklärt der 40-Jährige. „Einen Platz zwischen Rang drei und sechs halte ich für realistischer“, ergänzt der Übungsleiter.