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Sogar der eigene Trainer staunt nur noch

Sogar der eigene Trainer staunt nur noch

Die SG Dirmingen-Berschweiler ist fast am Ziel ihrer Träume. Die SG benötigt nur noch einen Sieg, um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga A Schaumberg zu erringen. Schon an diesem Sonntag kann die SG alles klar machen.

Die SG Dirmingen-Berschweiler ist in der Fußball-Kreisliga A Schaumberg nicht aufzuhalten. In 23 Begegnungen feierte die Spielgemeinschaft bislang 22 Siege. Damit überraschten die Kicker sogar ihren eigenen Spielertrainer Patrick Beia. "Dass die Saison derart perfekt laufen würde, damit war nun wirklich nicht zu rechnen", gibt Beia zu. Der aus Dirmingen stammende ehemalige Saarlandliga-Spieler des FV Eppelborn hatte zu Saisonbeginn bei seinem Heimatverein seine erste Trainer-Stelle angetreten - und kann in dieser wohl gleich einen Titel feiern.

Denn um Meister zu werden, braucht Dirmingen-Berschweiler bei aktuell 13 Zählern Vorsprung auf Verfolger SV Überroth nur noch einen Sieg aus den letzten fünf Partien. Ausgerechnet beim Lokalrivalen FC Marpingen II an diesem Sonntag um 13.15 Uhr kann es so weit sein. "Ich erwarte aber einen heißen Tanz. Marpingen will sicher nicht, dass wir ausgerechnet dort feiern", weiß Beia.

Angesichts der in dieser Runde ausstrahlenden Dominanz ist nicht zu erwarten, das die SG ausgerechnet jetzt patzt. Die bislang einzige Saison-Niederlage des Spitzenreiters liegt schon mehr als acht Monate zurück. Gleich im ersten Liga-Spiel gab es ein 2:5 in Überroth, seitdem musste die SG keinen Zähler mehr abgeben.

Die Erfolgs-Elf wird auch kommende Saison fast komplett zusammenbleiben. Nur der 40-jährige Stefan Warschburger und der sechs Jahre jüngere Björn Krabbe werden ihre Karriere beenden. Außerdem wird Winter-Neuzugang Bernd Scherer als Trainer nach Humes gehen. Dafür stehen aber auch schon drei Zugänge fest - und die kommen alle aus der Landesliga und sind dort Stammspieler: Vom FV Eppelborn II wechselt Angreifer Karsten Meiser zur SG. Von den SF Winterbach kommen Enis Mucaj für den Offensiv- und Andreas Conrad für den Defensivbereich.