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Nordsaar schmeckt das Harzverbot nicht

Nordsaar schmeckt das Harzverbot nicht

Der Auftakt in die Saison ist mit dem 27:18 gegen den HC Saarbrücken gelungen. Nun steht für die Saarlandliga-Handballer der HSG Nordsaar die erste Auswärtsaufgabe an: Am Sonntag um 16 Uhr muss die Mannschaft bei der HSG TVA/ATSV Saarbrücken ran.

"Mit Andreas Birk haben die Saarbrücker einen neuen Trainer. Wir müssen sehen, was da auf uns zukommt", sagt HSG-Trainer Peter Monz. Eines aber wird seinen Spielern nicht schmecken: In der Burbacher Halle gilt Harzverbot. "Dadurch wird der Handball zu einer anderen Sportart", scherzt der Übungsleiter.

Mit der Einstellung und der Leidenschaft seines Teams beim Auftaktsieg war Monz zufrieden. "Nur müssen wir noch cleverer und mehr mit dem Kopf spielen, um die Fehler zu minimieren", erklärt der 50-Jährige. Auf der gezeigten Abwehrleistung will der Trainer aufbauen, jedoch müsse von den Rückraumspielern mehr Torgefahr ausgehen. "Die einfachen Treffer haben noch gefehlt. Aber es dauert seine Zeit, bis die Automatismen im Angriff richtig greifen", weiß Monz, der die HSG im Sommer von Alexander Gabler übernahm. Mit einem Auswärtssieg könnte die neu formierte HSG-Truppe zusätzlich an Sicherheit gewinnen. "Beide Mannschaften befinden sich in einer ähnlichen Situation. Deshalb rechne ich mit einem umkämpften Spiel", meint Monz.