Moskitos wollen Klein nachträglich mit einem Heimsieg beschenken

Moskitos wollen Klein nachträglich mit einem Heimsieg beschenken

Der Spielplan meint es gut mit den Oberliga-Handballerinnen der HSG Marpingen-Alsweiler. Nach dem 26:25 beim Vorletzten TV Moselweiß treffen die Moskitos an diesem Samstag, 20 Uhr, mit der TSG Friesenheim erneut auf ein Team aus dem Keller.

Mit einem Erfolg in der Marpinger Sporthalle bei gleichzeitigen Patzern der punktgleichen Konkurrenz aus Zweibrücken und Bretzenheim II (alle 19:13-Punkte) kann sich die HSG weiter nach vorne verbessern.

"Prinzipiell ist gegen den Viertletzten ein Heimsieg fest eingeplant", sagt Trainer Thorsten Hell. Beim Hinspiel in Friesenheim fuhren die Moskitos einen 36:22-Kantersieg ein. Dennoch warnt der Übungsleiter vor dem Gegner: "Friesenheim hat am vergangenen Spieltag völlig überraschend in Zweibrücken gewonnen, wir haben dort verloren."

Kopfzerbrechen bereitet Hell seit Wochen die zu hohe Zahl an technischen Fehlern und Ballverlusten, die sein Team auf dem Parkett fabriziert. "Den Auslöser dafür habe ich noch nicht finden können", gesteht der 42-Jährige. Deshalb hegt er die Hoffnung, dass seine Akteurinnen gegen Friesenheim stressige Spielmomente situativ besser lösen werden. "Damit bekommen wir dann auch mehr Konstanz ins Spiel rein", sagt Hell.

Besonders auf den Rückraum der Moskitos wartet eine interessante Aufgabe. "Die TSG versucht oftmals, mit einer Umstellung der Abwehrformationen ihre Gegner vor Probleme zu stellen, darauf werden wir sofort reagieren müssen", sagt Hell, der auf Steffi Schreier (berufliche Verpflichtungen) verzichten muss.

Im Anschluss an die Partie wird der 60. Geburtstag von Moskitos-Manager Reimund Klein nachträglich gefeiert. "Schon das alleine ist für die Mannschaft Motivation und Verpflichtung genug, Reimund nicht ein Geschenk mit zwei Minuspunkten zu übergeben", sagt Hell.

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