Leserbrief Imker wurden nicht gefragt

Zum Artikel „Ministerium investiert in zwei innerörtliche Blumenwiesen“ (SZ vom 16. Oktober)

Super, für 6000 Euro kann man in und um Alsweiler herum rund 20 Hektar Veitshöchheimer Bienenweide aussähen und für die 4000 Euro in Urexweiler gibt es weitere 13 Hektar Bienenweide. Die Imker in den Dörfern, die in zwei rührigen Imkervereinen organisiert sind, werden begeistert sein. Oder habe ich da was falsch verstanden, und die Gemeinde Marpingen will mit dem vielen Geld wirklich nur jeweils ein kleines Ecklein in jedem Dorf bienenfreundlich gestalten? Dann betrachte ich diese Maßnahmen als puren Aktionismus und Verschwendung von Steuergeldern. Und diejenigen, die in der Materie bewandert sind, nämlich die Imker, sind von den Protagonisten aus Kommunal- und Landespolitik mal wieder nicht gefragt worden. Da scheint die Öffentlichkeitswirkung wichtiger zu sein, als durch sinnvolle Anwendung von Steuermitteln Wiesen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge anzulegen.

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