Handball-Oberliga: Marpinger Moskitos fahren zum Spitzenspiel nach Zweibrücken

Handball : Ein schwerer Brocken für die Moskitos

Handball: Spitzenreiter HSG muss beim SV Zweibrücken ran. Der ist zu Hause noch unbesiegt.

Topspiel zum Jahresabschluss für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Marpingen-Alsweiler: An diesem Sonntag um 16 Uhr tritt der Tabellenführer beim in eigener Halle noch verlustpunktfreien Dritten SV Zweibrücken an. „Die Zweibrückerinnen werden richtig brennen und eine Riesenchance wittern, um in der Tabelle näher an uns heranzukommen“, ahnt Trainer Jürgen Hartz.

Nach dem ersten Punktverlust im letzten Spiel der Vorrunde haben die Moskitos (25:1 Punkte) aktuell fünf Zähler Vorsprung auf den SVZ (20:6 Punkte). „Wir wollen mit einem Sieg einen Verfolger abhängen“, so die Zielsetzung von Hartz. Unter der Woche war bei den Moskitos die Aufarbeitung der 28:28-Punkteteilung gegen Friesenheim angesagt. „Es hat schon wehgetan, weil wir kollektiv eine schlechte Leistung gezeigt haben“, resümiert der 52-jährige Übungsleiter rückblickend.

Dass seine Akteurinnen über den Auftritt richtig verärgert gewesen seien, deutet er als positives Zeichen für die anstehende Auswärtsaufgabe. „Die Mannschaft will das nicht auf sich sitzen lassen und in Zweibrücken darauf die richtige Reaktion zeigen“, sagt Hartz.

Er vertraut dabei weiter auf die Dienste von Schlussfrau Ana-Marija Gasparov, die Carina Kockler (Oberschenkelblessur) zwischen den Pfosten vertreten wird. Zudem muss Abwehrchefin Carolin Wegmann wegen einer Bänderverletzung am Fuß auch noch weiterhin zuschauen. „Beide Mannschaften kennen sich aus dem Effeff, einige Spielerinnen haben in der Jugend zusammengespielt und studieren mittlerweile zusammen“, weiß der Trainer. Eine Spielerin freut sich ganz besonders auf die Partie: Beim knappen 23:22-Hinspielsieg der Moskitos hatte Rückraumspielerin Joline Müller noch verletzungsbedingt gegen ihren Ex-Verein gefehlt. Nun ist sie dabei. „Ich bin optimistisch, dass wir mit einer guten Leistung das Handballjahr 2018 beenden werden“, sagt Hartz.