Handball-Oberliga HSG Marpingen verliert 21:27 in Zweibrücken

Handball : HSG Marpingen verliert Topspiel gegen Zweibrücken

Frauenhandball-Oberligist HSG Marpingen-Alsweiler hat am Sonntag seine erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Mit 21:27 (11:15)-Toren verlor der Tabellenführer das Topspiel beim Dritten SV Zweibrücken.

„Der Gegner war besser als wir, weil wir es nicht geschafft haben, die Leistung, die wir uns vorgenommen hatten, auf den Platz zu bringen“, fasste Trainer Jürgen Hartz den negativen Auftritt zusammen.

Bis zum zwischenzeitlichen Spielstand von 8:8 (20. Minute) verlief die Begegnung ausgeglichen, danach gaben die Gastgeberinnen ihre Führung nicht mehr ab. „Hier hat mal der Torabschluss nicht gepasst, da das Anspiel an den Kreis nicht funktioniert, im direkten Gegenzug haben wir dann ein Tor kassiert“, haderte Hartz. Zudem fand die Abwehrformation kein Rezept gegen die Schlagwürfe von SVZ-Rückraumspielerin Katharina Koch, die sieben Einschläge im Marpinger Kasten versteckte. So liefen die Moskitos über eine lange Strecke zwei oder drei Treffer dem SVZ hinterher. Nach 42 Minuten verkürzte Joline Müller auf 19:20 und Michelle Reis (45. Minute) auf 20:21, ehe Zweibrücken im Schlussspurt die Partie mit 27:21 für sich entschied.

„Als Spitzenmannschaft musst du auch so ein Spiel heimfahren. Aber es gibt Dinge, die hängen mit dem Kopf zusammen und da müssen wir uns als Tabellenführer noch weiterentwickeln“, sagte der Übungsleiter. Durch die Niederlage ist aus dem bisherigen Zweikampf nun ein Dreikampf an der Tabellenspitze geworden. Nach 14 Begegnungen führen die Moskitos (25:3 Punkte) vor der HSG Hunsrück (24:4 Punkte) und Zweibrücken (22:6 Punkten) das Klassement an. „In den vergangenen beiden Spielen haben wir nur einen Punkt geholt, genau diese Tatsache muss ein Energiespender für neue Aufgaben werden“, sagte Hartz. Am 13. Januar geht es für die Moskitos mit dem Heimspiel gegen die SG Oftersheim weiter.

Tore für die HSG Marpingen-Alsweiler: Joline Müller 7, Marie Kiefer 3/2, Michelle Reis, Anna Bermann, Lara Hanslik, Solveig Petrak je 2, Michelle Hartz 2/1, Denise Jung 1.