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Handball: HSG Nordsaar fährt zum Spitzenspiel nach Homburg

Es geht nach Homburg : Nordsaar stapelt vor dem Spitzenspiel tief

HSG-Trainer Krzyszof Wroblewski sieht Homburg als klaren Titelfavoriten.

  Krzysztof Wroblewski, der Trainer des Handball-Saarlandligisten HSG Nordsaar, freut sich nach zuletzt drei Siegen ain Folge: „In der Liga ist es ganz spannend, und wir haben das nächste Topspiel.“ An diesem Samstag, 18.30 Uhr, tritt die HSG im Gipfeltreffen bei Spitzenreiter TV Homburg an. Mit einem Sieg könnte der Tabellendritte (24:10 Punkte) bis auf zwei Minuspunkte an Homburg (26:6) herankommen.

„Egal, wie das Ding ausgeht: Nur durch ein Spitzenspiel soll unser Saisonziel nicht verschoben werden. Wir wollen unseren dritten Platz behalten und nur das ist wichtig für uns“, stellt Wroblewski klar. Im kommenden Gegner sieht er den ultimativen Meisterschaftsfavoriten. „Homburgs Ambitionen waren schon zu Saisonbeginn klar: den direkten Wiederaufstieg nach dem Abstieg zu schaffen. Und so tritt die Mannschaft auch auf“, sagt Wroblewski.

In Hinspiel in Marpingen hatten sich die Spitzenteams mit einem 26:26 getrennt. „Da hätten wir eigentlich den Sieg verdient gehabt“, blickt Wroblewski zurück. Im Rückspiel stehen die Vorzeichen etwas anders. Die HSG-Abwehrformation wird wohl Schwerstarbeit verrichten müssen, denn mit dem Ungarn David Szilagyi und dem Littauer Edvinas Vorobjovas ist der TVH-Rückraum mit wurfstarken Hochkarätern besetzt. „Und durch Patrick Bach am Kreis hat sich deren Spielstruktur nochmals verbessert“, meint Wroblewski. Dagegen fehlen ihm mit Michael Paschke, Torsten Zimmer (Urlaub) und dem am Fuß verletzten Oliver Zeitz gleich drei Akteure. Besonders der Ausfall von Torjäger Zimmer schlägt ins Kontor. „Uns steht momentan leider kein Linkshänder für Rechtsaußen zur Verfügung. Da müssen wir uns eine andere Variante einfallen lassen“, erklärt der Trainer. „Andererseits: Die Jungs wissen, was zu tun ist. Auch im Hinspiel konnten wir nicht in Besetzung spielen und haben einen Punkt geholt.“