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Handball 3. Liga: HSG Marpingen-Alsweiler spielt in Süd-West-Staffel

Handball 3. Liga : Marpingen-Alsweiler spielt in Süd-West-Staffel

Spielkommission des Deutschen Handballbundes (DHB) hat am Samstag in Dortmund die Staffeleinteilung für die 3. Liga der Frauen veröffentlicht.

Jetzt ist es raus und die Vereine können endlich planen. Die Spielkommission des Deutschen Handballbundes (DHB) hat am Samstag in Dortmund die Staffeleinteilung für die 3. Liga der Frauen veröffentlicht. Nach dem Saisonabbruch bedingt durch die Corona-Pandemie und wegen der Aufstockung auf 60 Mannschaften wird bei den Frauen künftig in fünf Staffeln zu je zwölf Teams gespielt. Der DHB hat einiges über den Haufen geworfen und dadurch treten die Handballerinnen HSG Marpingen-Alsweiler in der neu kreierten Süd-West-Gruppe an. Der Saisonauftakt ist für den 17./18. Oktober terminiert, einen Spielplan gibt es noch nicht.

„Alles in Ordnung, wir haben dann andere Gegner aus dem Süden“, sagt Trainer Jürgen Hartz. So geht es beispielsweise gegen Pforzheim, Schozach-Bottwartal sowie St. Leon-Reilingen. Aber auch die Konkurrenten aus der zurückliegenden Runde wie der 1. FC Köln, Bayer Leverkusen II und Fortuna Düsseldorf sind mit den Moskitos in die Süd-West-Staffel umgezogen. „Gegen die drei Teams waren wir in der zurückliegenden Runde mit 6:6 Punkten auf Augenhöhe“, erklärt der 53-Jährige, der mit seinem Team als Aufsteiger beim Liga-Lockdown auf Tabellenplatz sieben eingelaufen ist. Logistisch sieht er in der neuen Gruppe kein Handicap. „Im Gegenteil, wir müssen keine Übernachtung mehr buchen und haben wie in der Oberliga ein Derby gegen den alten Bekannten und Neuling aus Wittlich“, erklärt Hartz. Der in den Oktober geschobene Saisonstart sei in der momentanen Situation durchaus hilfreich für sein Team. „Wir haben eine längere Vorbereitungszeit, in der die Mannschaft sich besser finden kann“, meint der Trainer.

Denn die Moskitos müssen auf ihre Leistungsträgerin Joline Müller verzichten. Die 27-jährige Rückraumspielerin erwartet erstmals Nachwuchs – und hat sich in eine Babypause verabschiedet. Mit 130 Treffern war Müller in der abgebrochenen Spielrunde mit Abstand die Top-Torschützin der Liga. „Es wird für uns eine harte Saison, wenn wir Stand jetzt im Oktober an den Start gehen dürfen. Drei Absteiger sowie eine mögliche Relegation sind schon eine ordentliche Hausnummer“, prognostiziert Moskitos-Teammanager Reimund Klein. Ohne die Tore von Joline Müller müssten die jüngeren Spielerinnen in der kommenden Runde mehr Verantwortung übernehmen und zeigen, was sie wirklich drauf haben. „Aber wir vertrauen unserem Aufgebot voll und ganz“, stellt Klein klar. Mit 17 Akteurinnen ist Trainer Hartz im Juni nach Öffnung der Sporthalle in die Saisonvorbereitung gestartet.