Nach OVG-Urteil Ein Schritt gegen die Ungerechtigkeit

St Wendel · Nach dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts atmen viele St. Wendeler Geschäftsleute auf.

 Monika Klein (links) und Martina Eckert freuen sich nun ohne vorherige Terminvergabe der Kundschaft ihre Frühjahrskollektion anzubieten.

Monika Klein (links) und Martina Eckert freuen sich nun ohne vorherige Terminvergabe der Kundschaft ihre Frühjahrskollektion anzubieten.

Foto: Frank Faber

„Wow, klasse, cool“, lauten die ersten persönlichen Wertungen bei den St. Wendeler Geschäftsleuten, als sie in der Whatsapp-Gruppe von der Topmeldung erfahren haben. Das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes (OVG) hat am Mittwoch eine wesentliche Vorschrift zur Beschränkung des Einzelhandels vorläufig außer Vollzug gesetzt. Dabei ist es um die Pflicht zur vorherigen Terminbuchung und die Beschränkung auf einen Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche gegangen, die bis dahin in zahlreichen Geschäften gegolten hat. Sie sei eine Ungleichbehandlung gegenüber „privilegierten Geschäftslokalen“ wie Buchhandlungen und Blumenläden, in denen eine Person pro 15 Quadratmeter als „infektionsschutzrechtlich unbedenklich“ angesehen werde, hat das OVG mitgeteilt.