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Gemeinderat Marpingen gibt grünes Licht für ein Waldzimmer in Alsweiler

Beschluss des Gemeinderates : Waldzimmer in Alsweiler soll einheimische Laubbäume zeigen

Marpinger Gemeinderat beschließt Projekt. Voraussetzung für Realisierung ist, dass es einen Zuschuss gibt.

In Alsweiler könnte schon bald ein sogenanntes Waldzimmer eingerichtet werden. Der Marpinger Gemeinderat hat dem Projekt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zugestimmt – vorbehaltlich eines positiven Zuwendungsbescheides durch die Kultur-Landschafts-Initiative St. Wendeler Land (Kulani). Bereits Anfang September vergangenen Jahres hatte die SPD-Ortsratsfraktion Alsweiler den Antrag gestellt, ein Waldzimmer zu errichten.

Wie Bürgermeister Volker Weber (SPD) erläutert, handelt es sich dabei um ein 600 bis 800 Quadratmeter großes Grundstück, auf dem einheimische Laubbäume vorgestellt werden. Gemeinsam mit dem Revierförster Ingo Piechotta sei dafür eine Fläche am Feldweg in der Nähe des Bildstöckl ausgewählt worden. „Viele Wander- und Spazierwege wie der Wendalinuspilgerweg, der Bergmannpfad und der Jakobsweg führen dort vorbei“, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Zudem seien auf diesem Grundstück bereits einige Bäume vorhanden, die man für das Projekt nutzen könnte.

Es sei geplant, weitere Bäume zu pflanzen, damit im Waldzimmer letztlich zehn bis zwölf verschiedene Arten zu sehen sind. An jedem Baum solle ein entsprechendes Info-Schild angebracht werden. „Genutzt wird das Waldzimmer hauptsächlich von Schulklassen, aber auch Radfahrern und Spaziergängern soll es eine Ruhemöglichkeit und Informationen über die heimischen Bäume bieten“, erläutert Rathauschef Weber. Daher möchte er auch eine Sitzgruppe bauen. Das Waldzimmer zu errichten, würde etwa 20 000 Euro kosten. Die Kulani bezuschusst derartige Projekte mit maximal 80 Prozent, sprich 16 000 Euro.