Fußballer erhalten neuen Kunstrasenplatz

Fußballer erhalten neuen Kunstrasenplatz

Der Rasenplatz des Sport-Clubs Eintracht Alsweiler hat einen neuen Kunstrasenbelag. Es hat nicht einmal einen Monat gedauert, bis der alte Belag entfernt und der neue verlegt war. Nun wurde der Platz eingesegnet und bespielt.

"Wir sind froh, dass der Unterbau noch so weit in Ordnung ist, dass er nicht ersetzt werden muss. Das hat uns sehr viel Geld gespart", freute sich der Präsident des SC Alsweiler , Alfons Kuhn, bei der Einweihung. Zusätzlich zum Belag wurde auch die Zaunanlage erneuert und verbessert, neue Tore und für den neuen Kunstrasen ein Pflegegerät wurden angeschafft.

14 Jahre hat der alte Kunstrasenbelag gehalten. "Damit liegen wir im Rahmen der Prognosen, vor allem auch angesichts der großen Belastung. Neben dem Spiel- und Trainingsbetrieb steht der Platz auch den Kindern des Kindergartens und der Grundschule zur Verfügung", erklärte Kuhn.

Insgesamt 230 000 Euro hat die Baumaßnahme gekostet. 50 000 Euro davon steuert die Gemeinde in Raten bei. Das Innenministerium unterstützt die Investition ebenfalls mit 50 000 Euro . Weitere 50 000 Euro kommen von der Sportplanungskommission.

"80 000 Euro müssen wir selber stemmen", erklärt der Präsident. "Wir haben in den vergangenen 14 Jahren zwar vernünftig gewirtschaftet und entsprechende Rücklagen gebildet. Aber trotzdem müssen noch erhebliche Gelder aufgebracht werden", so Kuhn.

Fünf Sparten im Verein

Dazu hat man sich beim SC Alsweiler etwas einfallen lassen. Auf der Homepage kann man unter der Rubrik "Pate werden" Parzellen des neuen Kunstrasenplatzes erwerben. Zum Preis von zehn bis 15 Euro je Quadratmeter kann man symbolischer Eigentümer eines kleinen Stückchens Rasen werden und so die Arbeit des Vereins unterstützen. "Insgesamt rund 800 Stunden wurden an Eigenleistung erbracht, ein Großteil davon durch die erste und zweite Mannschaft", so Kuhn. Fast 600 Mitglieder fasst der Verein in fünf Sparten unter seinem Dach zusammen.

Mit Bürgermeister Volker Weber, Altbürgermeister Werner Laub und Vereinspräsident Alfons Kuhn segnete Pfarrer Wolfgang Breininger zu guter Letzt den neuen Platz.

Mit einem Lokalderby zwischen dem SC Alsweiler und der neu gegründeten Spielgemeinschaft Marpingen-Urexweiler wurde der Spielbetrieb aufgenommen. Das Spiel endete übrigens mit 0:1 für die Gäste.