Fastnacht im Zeichen bayrischer Gaudi

Fastnacht im Zeichen bayrischer Gaudi

Da wurde es ganz schön zauberhaft bei der katholischen Frauengemeinschaft, die im Marpinger Pfarrheim ihr karnevalistisches Talent auf die Bühne brachte: Hildegard Woll als trickreiche Waldfee brach das Eis mit ihren "Erzählungen" aus ihrem aufregenden Feen-Alltag und gab den männlichen Gästen nebenbei noch allerlei Fortbildungstipps, so auch den Kurs "Die Toilettenpapierrolle - wechselt sie sich von selbst?" Nach dieser Büttenrede ging es mit der ersten Tanzeinlage der jungen Garde zünftig bayrisch weiter: Einstudiert von Julia Dörrenbächer legten die jungen Damen, verstärkt durch Doris Dörrenbächer, einen flotten Schuhplattler aufs Parkett. Um diese Fitness wieder zu erlangen und überschüssige Pfunde loszuwerden, besang dann eine bunte Damenschar in Fitnesskleidung und Hula-Röckchen einen neuen Fitness-Tipp: die Hula-Schlankheits-Kur. Nach diesem Beitrag kam es auf der Bühne zu einem lachsalvenreichen Zusammenstoß zwischen Sarah Henschke, die sich auf ihren Auftritt als Kleopatra in Schale warf und schminkte, und Brigitte Backes alias Putzfrau Scholastika (im wahren Leben Mutter und Tochter), die der jungen Dame in nichts nachstehen wollte und mit ihren eigenen (Putz-)Schminkutensilien nacheiferte. Mit einer furiosen Tanzeinlage begeisterte dann der indische Gastpriester Pater Justin, verstärkt durch die Backgroundtänzerinnen Lea Dewes, Julia Dörrenbächer und Maike Ohlmann das Publikum, das sich nach "Bollywood " versetzt fühlte. Nach dieser heißen Nummer tauschten Rita Schreier und Elisabeth Polensak alias Elsje und Käthche ihre Neuigkeiten und hausfraulichen Erfahrungen aus, mit denen sie das närrische Publikum sehr erheiterten. Nach der Pause wurde es dann wieder "äärisch läärisch". Die Läärische wussten mit allerlei nicht ganz ernst gemeinten Neuigkeiten aus dem pfarrlichen Leben, über den derzeitigen Bürgermeisterwahlkampf und aus dem Landkreis die närrische Stimmung im Saal weiter anzuheizen und der anschließende von Henni Backes, Bärbel Meisberger und Birgit Ohlmann gespielte Verwechslungssketch in einer Tierarztpraxis strapazierte genauso die Lachmuskeln. Vom Saarland nach Bayern

Da wurde es ganz schön zauberhaft bei der katholischen Frauengemeinschaft, die im Marpinger Pfarrheim ihr karnevalistisches Talent auf die Bühne brachte: Hildegard Woll als trickreiche Waldfee brach das Eis mit ihren "Erzählungen" aus ihrem aufregenden Feen-Alltag und gab den männlichen Gästen nebenbei noch allerlei Fortbildungstipps, so auch den Kurs "Die Toilettenpapierrolle - wechselt sie sich von selbst?" Nach dieser Büttenrede ging es mit der ersten Tanzeinlage der jungen Garde zünftig bayrisch weiter: Einstudiert von Julia Dörrenbächer legten die jungen Damen, verstärkt durch Doris Dörrenbächer, einen flotten Schuhplattler aufs Parkett. Um diese Fitness wieder zu erlangen und überschüssige Pfunde loszuwerden, besang dann eine bunte Damenschar in Fitnesskleidung und Hula-Röckchen einen neuen Fitness-Tipp: die Hula-Schlankheits-Kur. Nach diesem Beitrag kam es auf der Bühne zu einem lachsalvenreichen Zusammenstoß zwischen Sarah Henschke, die sich auf ihren Auftritt als Kleopatra in Schale warf und schminkte, und Brigitte Backes alias Putzfrau Scholastika (im wahren Leben Mutter und Tochter), die der jungen Dame in nichts nachstehen wollte und mit ihren eigenen (Putz-)Schminkutensilien nacheiferte.

Mit einer furiosen Tanzeinlage begeisterte dann der indische Gastpriester Pater Justin, verstärkt durch die Backgroundtänzerinnen Lea Dewes, Julia Dörrenbächer und Maike Ohlmann das Publikum, das sich nach "Bollywood " versetzt fühlte. Nach dieser heißen Nummer tauschten Rita Schreier und Elisabeth Polensak alias Elsje und Käthche ihre Neuigkeiten und hausfraulichen Erfahrungen aus, mit denen sie das närrische Publikum sehr erheiterten.

Nach der Pause wurde es dann wieder "äärisch läärisch". Die Läärische wussten mit allerlei nicht ganz ernst gemeinten Neuigkeiten aus dem pfarrlichen Leben, über den derzeitigen Bürgermeisterwahlkampf und aus dem Landkreis die närrische Stimmung im Saal weiter anzuheizen und der anschließende von Henni Backes, Bärbel Meisberger und Birgit Ohlmann gespielte Verwechslungssketch in einer Tierarztpraxis strapazierte genauso die Lachmuskeln.

Vom Saarland nach Bayern

Danach feierte der langjährige Marpinger Regionalkantor Wolfgang Trost seine viel belachte Büttenpremiere mit seinen Reiseerinnerungen vom Saarland durch die Pfalz nach Bayern und zurück. Zu bestaunen gab es dann die Damengarde, die auf drei Beinen daherkam und ihren Gardemarsch zeigten. Bevor sie dann weiter zum finalen Oktoberfest weiterflogen, machten ein kleiner Jungengel (Brigitte Backes), der sein Praktikum in Fach "Heimholung und Menschenkenntnis" absolvieren muss, und sein teuflischer Konkurrent E 605 aus der höllischen Werbeabteilung Station in der Bütt.

Das Finale wurde dann in Blau-Weiß gefeiert: Sechs Frauen in einer Hose eröffneten das Finale mit dem Tanz "Sechs in der Box". Oktoberfeststimmung kam auf, als sich die Bürgermeisterkandidaten Volker Weber und Manfred Wegmann bei den Oktoberfestspielen in den Kategorien "Bierkrug stemmen" und "Schuhplatteln" messen mussten, bei denen aber kein eindeutiger Sieger festzustellen war, sodass ihnen der Wahlkampf nicht erspart bleibt. Den Schlusspunkt setzte dann Pater Justin als Stargast "Billy Mo ", der mit seinem "Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut" den Saal noch einmal zum Kochen brachte. Durch das Programm führten die Vorsitzende Brigitte Backes und ihre Stellvertreterin Roswitha Dewes.

Zum Thema:

Auf einen BlickDie Akteure: Brigitte Backes, Henni Backes; Esther Dewes; Lea Dewes; Roswitha Dewes; Doris Dörrenbächer; Julia Dörrenbächer, Christine Gilges, Waltraud Gilges, Sarah Henschke; Ulrike Hoffmann; Antonella Mangiardi, Cathrin Mees, Bärbel Meisberger; Elisabeth Polensak, Marlene Paul; Birgit Ohlmann; Maike Ohlmann, Eva Schmitt; Rita Schreier, Hildegard Woll, Pater Justin sowie Wolfgang Trost. red