DRK stolz auf treue Blutspender

Alsweiler. "Wir hatten beim ersten Spendetermin dieses Jahres 50 Spender. Damit liegen wir dieses Mal etwas unter dem Durchschnitt", erklärt Silvia Fröhlich, die Vorsitzende des Alsweiler DRK-Ortsvereins. "Normal sind es so 60 bis 70 Spender, die wir im Alsweiler Pfarrheim begrüßen können

Alsweiler. "Wir hatten beim ersten Spendetermin dieses Jahres 50 Spender. Damit liegen wir dieses Mal etwas unter dem Durchschnitt", erklärt Silvia Fröhlich, die Vorsitzende des Alsweiler DRK-Ortsvereins. "Normal sind es so 60 bis 70 Spender, die wir im Alsweiler Pfarrheim begrüßen können." Ihrer Ansicht nach lag es an der Grippewelle, dass dieses Mal weniger Spender als gewöhnlich kamen. Erfreulich sei jedoch gewesen, "dass wir sechs Erstspender begrüßen konnten. Das waren außergewöhnlich viele". Eine, die zum ersten Mal selbst zur Ader gelassen wurde, war Ingrid Davis, seit vielen Jahren Mitglied des DRK. "Sonst habe ich bei den Terminen immer nur geholfen, jetzt habe ich mich selbst auch getraut", lacht Davis. Nun hat sie am eigenen Leib erfahren: "Es ist gar nicht so schlimm." Das weiß Manfred Recktenwald schon länger. Er ist seit 55 Jahren im Alsweiler DRK-Ortsverein und seit dem ersten Termin als Blutspender dabei - das war Mitte der 70er Jahre: "Ich habe vorher schon im Krankenhaus regelmäßig gespendet. Wenn es bei mir von der Arbeit her immer geklappt hätte, könnte ich heute schon um die 100 Spenden haben - so sind es bislang 75. Die 100 werde ich wohl nicht mehr schaffen, denn jetzt ist bald Schluss." Der Grund: Recktenwald ist bereits 71 Jahre alt. "Man darf normal ja nur bis 69 spenden. Danach kann ein Arzt aber drei Mal um jeweils ein Jahr verlängern, doch mit 72 ist dann Schluss", erzählt der Mann mit der recht seltenen Blutgruppe AB positiv. Die hundert Spenden voll machen, das möchte auf jeden Fall noch Jürgen Hauck. Auch er hat wie Recktenwald 75 Blutspenden abgegeben. "Ich war Bergmann. Das war ein gefährlicher Beruf. Man wusste also nie, wann man selbst mal Blut braucht, darum habe ich immer gespendet." tog