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Die schlechten Seiten des Lebens

Die schlechten Seiten des Lebens

Marpingen. São Paulo ist eine Stadt mit riesigen, beeindruckenden Hochhäusern. Doch hinter der großen und schönen Fassade sieht diese Welt ganz anders aus. Die meisten Menschen kennen diese 20 Millionen-Metropole nur als reiche und eindrucksvolle Idylle. Doch hinter diesen vielen Hochhäusern fängt erst das richtig harte Leben an. Hier gibt es riesige Favelas

Marpingen. São Paulo ist eine Stadt mit riesigen, beeindruckenden Hochhäusern. Doch hinter der großen und schönen Fassade sieht diese Welt ganz anders aus.Die meisten Menschen kennen diese 20 Millionen-Metropole nur als reiche und eindrucksvolle Idylle. Doch hinter diesen vielen Hochhäusern fängt erst das richtig harte Leben an. Hier gibt es riesige Favelas. Das sind Viertel, in denen arme Menschen wohnen und jeden Tag um ihr Leben bangen. Die Arbeitslosigkeit liegt bei fast 100 Prozent, und dadurch sterben auch viele Menschen an Hunger und Krankheiten, da finanzielle Mittel zur medizinischen Versorgung fehlen.

Die mangelhafte Hygiene ist oft der Grund, warum die Bewohner dort krank werden. Es gibt so gut wie kein sauberes Wasser, und die Häuser sind bei einer Familie mit sechs Kindern gerade mal 40 Quadratmeter groß. Jeden Tag werden viele Menschen bei Überfällen und Bandenkriegen ermordet. Wenn an einem Tag niemand sterben würde, würde das direkt zu großer Verwunderung führen. Doch dies alles interessiert die Stadtverwaltung nicht, da auch diese zu schwach ist, gegen diese große Armut anzukämpfen und mit Geld den Wiederaufbau der Viertel zu unterstützen.

Die wenigen reichen Leute haben ihre Villen sehr gut vor Einbrechern gesichert und fliegen, wegen der hohen Kriminalitätsrate, nur mit dem Helikopter zum Einkaufen. Es gibt viele Hilfsorganisationen. Gefördert wird zum Beispiel das Kinderheim "Casa do Zezinho" mit 1300 Jungen und Mädchen zwischen sechs und 19 Jahren. Kindern aus diesen Regionen, die nur das Überleben kennen, wird dort beigebracht, dass das Leben auch einen Sinn hat und Spaß machen kann. Lea Schneider, Gesamtschule Marpingen, Klasse 8c