Erste Hilfe FC Hellas schult Spieler am Defibrillator

Marpingen · Marpingens Fußballer sind für das Bedienen eines Defibrillators, der am Sportheim angebracht wurde, geschult worden.

 Marien-Apothekerin Nicole Fisch (links) und Hardy Recktenwald, Vorsitzender des FC Hellas Marpingen, präsentieren den Defibrillator.

Marien-Apothekerin Nicole Fisch (links) und Hardy Recktenwald, Vorsitzender des FC Hellas Marpingen, präsentieren den Defibrillator.

Foto: Frank Faber

Und das sollte am besten auf keinem Fußballplatz passieren. Ein junger Kicker kippt während oder nach dem Spiel plötzlich um und ist tot. „Der sogenannte plötzliche Herztod tritt in ein bis drei pro 100 000 Fällen bei jungen Menschen auf, ist also äußerst selten“, hat Dr. Florian Egger, Facharzt für innere Medizin und Sportmedizin, im vergangenen September beim ersten IHK-Südwest-Cardio-Day im Sportheim des Fußballclubs (FC) Hellas Marpingen berichtet. Dr. Egger forscht am Institut für Sport-und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes zum Thema „Plötzlicher Herztod im Sport“. Der sei wie gesagt recht selten, so der Sportmediziner weiter, aber dennoch, man müsse immer parat sein, um im Ernstfall damit umgehen zu können.