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Berschfest: Berschfest mit Flair von früher

Berschfest : Berschfest mit Flair von früher

Vize-Ortsvorsteher Michael Seinsoth spendete viel Lob für die Festlichkeit.

Mehrere hundert Besucher lockte das zweite Berschfest zum Wegekreuz am „Laaschd“, das an einem Aussichtspunkt nicht weit von der Ortsmitte von Berschweiler am Waldrand steht. Eingeladen zu den Festlichkeiten hatte der Förderverein zum Erhalt der katholischen Kirche Herz-Jesu. Neben der einheimischen Bevölkerung kamen auch Besucher aus den Nachbarorten, viele zu Fuss und in Trachtenkleidung.

Start der Festlichkeiten war in den Morgenstunden mit einer  „Berschmesse“, die von Pastor Volker Teklik, Pater Justin und Diakon Wolfgang Schu zelebriert wurde. „Es freut mich, an diesem besonderen Ort, einem von vielen Christen besuchten Platz der Ruhe und der Meditation, eine Messe abhalten zu dürfen,“ stellte Pastor Teklik in seiner Begrüßungsansprache fest. Für das passende Liedgut, hierunter auch die traditionelle Melodie einer Hubertusmesse, sorgte das Jagdhornbläsercorps Diana Alstal-Blies unter Hornmeister Wilhelm Müller.

Michael Seinsoth richtete als stellvertretender Ortsvorsteher lobende Worte an das Organisationsteam des Fördervereines und die vielen Helfer hinter den Kulissen. „Die heutige Feier ist ein lebendiges Beispiel für das gelebte gemeinschaftliche Engagement der Berschweiler Bevölkerung und zeigt, dass die Berschweiler es zu feiern verstehen.“

Das Musik-Programm weckte Erinnerungen an frühere Volksfeste. Am Veranstaltungsort hatte vor Jahrzehnten manches Wald- oder Wiesenfest stattgefunden.

Neben weiteren Auftritten des Jagdhornbläsercorps Diana Alstal-Blies unterhielten das Blasorchester des Schützenvereines Wemmetsweiler, die Bläsergruppe Aschbach, die Alphorngruppe des Musikvereines Theley, der Shantychor Passat und „Die Berschweiler Freunde Böhmischer Traum“ sowie die Flippers (Max Brill und Thomas Kröner) die Gästeschar.