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Amokfahrt: Peugeotfahrer gefährdet mehrfach Menschen

Amokfahrt: Peugeotfahrer gefährdet mehrfach Menschen

Der junge Vater konnte sich und sein Baby nur durch einen Sprung in den Graben retten. Anderen Fußgängern und Radfahrern ging es ähnlich. Nicht zu reden, von den Autofahrern, die ein junger Mann laut Polizei mit seinem roten Peugeot 306 am Freitagmittag bei seiner Amokfahrt von Alsweiler über Winterbach , Bliesen bis Richtung Güdesweiler gefährdet hat.

In Lebensgefahr gebracht hat. Mit etwa 120 Kilometern raste der Unbekannte nach Polizeiangaben durch die Ortschaften auf der Flucht vor der Polizei .

Eine Streife hatte gegen 14.45 Uhr den roten Peugeot mit NK-Kennzeichen in der Ortsdurchfahrt von Alsweiler entdeckt. Schon am Abend zuvor hatte sich der Fahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei im Bereich Alsweiler-Marpingen geliefert, konnte aber entkommen. Als er jetzt die Polizei bemerkte, flüchtete er zuerst durch verschiedene Straßen in Alsweiler , raste in verkehrter Richtung durch den Kreisel über die Alsweiler Heide nach Winterbach . In Winterbach bog er nach Bliesen ab, die ampelgesteuerte Kreuzung "durchflog" er mit mehr als 120 km/h und flüchtete weiter über Feldwege Richtung Güdesweiler. Gerade hier gefährdete er mehrere Spaziergänger und Wanderer.

Der Peugeot muss beschädigt sein, hat Auspuff und Teile des Unterbodens verloren. Das NK-Kennzeichen war geklaut. Die St. Wendeler Polizei bittet Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer, die gefährdet wurden, sich zu melden.

Und zwar bei der Polizei St. Wendel, Tel. (0 68 51) 89 80.