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Alsweiler und die Globalisierung

Alsweiler und die Globalisierung

St. Wendel. In einem Tropfen die ganze Welt einfangen - nach diesem Motto hat der Reporter Klaus Brill (Foto: SZ) am Beispiel seines saarländischen Heimatdorfes Alsweiler die Tiefenwirkungen der Globalisierung erforscht

St. Wendel. In einem Tropfen die ganze Welt einfangen - nach diesem Motto hat der Reporter Klaus Brill (Foto: SZ) am Beispiel seines saarländischen Heimatdorfes Alsweiler die Tiefenwirkungen der Globalisierung erforscht. Auch ein Dorf ist heute Teil einer neuen Weltzivilisation, bei der ein Verschwinden von dörflichen Geschäften und traditionellen Lebensweisen genauso festzustellen ist, wie ein stetiges Ansteigen von Technologisierung und Verkehr. Das Buch soll dem Autor nach aber keine Verklärung des Heimatsbegriffs darstellen, sondern sachlich "das Lokale in den Bezug zum Internationalen" setzen. Seit 2003 ist Brill Vorsitzender des Alsweiler Geschichtsvereins. Bei seinen Recherchen für sein Buch führte der in Alsweiler geborene und zurzeit in Prag lebende Auslandskorrespondent der "Süddeutschen Zeitung", Klaus Brill, 75 Interviews. Am kommenden Donnerstag, 1. Oktober, stellt er um 19.30 Uhr sein Buch "Deutsche Eiche - Made in China" in der Stadt- und Kreisbibliothek im Mia-Münster-Haus in St. Wendel vor. Eine Veranstaltung, die nicht nur Heimatbegeisterte interessieren dürfte, sondern auch den allgemeinen Zeitgeist kritisch unter die Lupe nimmt und damit insgeheim jeden Einzelnen als Teil und Mitwirker unserer globalisierten Welt anspricht. red