"Acht Arbeitsstunden sind kein Pappenstiel"

"Acht Arbeitsstunden sind kein Pappenstiel"

Marpingen. Von der Arztpraxis über Autohäuser, Pferdehöfe, der Handwerkskammer des Saarlandes, vom Finanzamt bis zum Zoo: Eine riesige Bandbreite von Betrieben und Ausbildungsberufen war in der Gesamtschule Marpingen vertreten: Die 120 Schüler der Klassenstufe 8 präsentierten in einer Ausstellung den Verlauf und die Ergebnisse ihres dreiwöchigen Betriebspraktikums

Marpingen. Von der Arztpraxis über Autohäuser, Pferdehöfe, der Handwerkskammer des Saarlandes, vom Finanzamt bis zum Zoo: Eine riesige Bandbreite von Betrieben und Ausbildungsberufen war in der Gesamtschule Marpingen vertreten: Die 120 Schüler der Klassenstufe 8 präsentierten in einer Ausstellung den Verlauf und die Ergebnisse ihres dreiwöchigen Betriebspraktikums. "Nach diesen drei Wochen rate ich allen, die Praktikumsstelle oder auch den späteren Beruf nach den persönlichen Interessen zu wählen", meint Cara König aus der 8b, die ihre drei Wochen in einer Goldschmiede in Illingen absolvierte. "Ich durfte selbst kreativ tätig werden und half mit bei der Gestaltung von Armbändern und Schlüsselanhängern." Andere wissen nun die Schule mehr zu schätzen, da bis zu acht Arbeitsstunden doch "kein Pappenstiel" seien. Manuel Rauber aus Uchtelfangen, Schüler der 8b, war begeistert, von den Möglichkeiten, die sich ihm boten: "Ich war in einem Architekturbüro, konnte dort an der computergestützten Erstellung von Bauplänen mitarbeiten. Man gewinnt schon enorm an Selbstbewusstsein, wenn man in ein Arbeitsteam eingebunden ist." Ein besonderes Angebot hielten die Handwerkskammer des Saarlandes, die Arbeitsmarktinitiative Stadt St. Wendel und die Globus-Stiftung bereit. Elf Schülern konnten im Rahmen des Projektes "Berufsorientierung" der Handwerkskammer nicht nur in einen Berufsbereich hineinzuschnuppern, sondern gleich in vier. Sie lernten die Bereiche Metall, Elektro, Büro & Organisation und Friseurhandwerk kennen. Es wurde das umgesetzt, was in Wirtschaft und Industrie gefordert wird, dass Mädchen in typische Jungenberufe hineinschauen und Jungs typische Mädchenberufe kennen lernen. red