70 freiwillige Lebensretter spenden Blut

70 freiwillige Lebensretter spenden Blut

Weil die Blutkonserven momentan knapp sind, richtete der Urexweiler Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einen zusätzlichen Termin ein. Laut DRK-Organisationsleiter Johannes Schlicker kamen etwas weniger Spender als üblich.

Schuld daran sei die Grippewelle. Nichtsdestotrotz waren 70 Blut-Geber in der Mehrzweckhalle, um jeweils einen halben Liter des roten Saftes zu spenden.

"Ihr müsst immer daran denken, wie viele Leben ihr schon mit euren Spenden gerettet habt", sagte Schlicker den Spendern. Elfriede Damerow (66) wurde für 50 Spenden die goldene Blutspendenehrennadel verliehen. Sie kam zusammen mit Tochter Esther (35) in die Mehrzweckhalle. Für beide ist es eine Selbstverständlichkeit zu spenden. Esther ist Krankenschwester an der Homburger Uniklinik: "Bei meiner Arbeit sehe ich, wie wichtig Blutkonserven sind."

Für Blutspende-Neulinge ist es nie zu spät, das beweist Markus Veit. Er ist seit gut zwei Jahren dabei und wurde für seine zehnte Spende geehrt. "Ich hab's von Anfang an gut vertragen, auch wenn ich normalerweise kein Blut sehen kann," berichtete der 49-Jährige. Neben dem Gefühl etwas Gutes zu tun, seien die regelmäßigen Kontrollen ein gutes Argument. Ebenfalls zehn Spenden haben Monique Haase sowie Isabel Heinzer hinter sich gebracht. Für 25 Spenden wurde Ursula Wagner geehrt. Eine weitere Ehrennadel für 50 Spenden erhielt Fancesca Buffone.

Vier Blutspende-Termine stehen in Urexweiler noch an: 18. Mai, 27. Juli, 28. September, 21. Dezember. Sie finden montags von 16.30 Uhr bis 20 Uhr in der Mehrzweckhalle statt.

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