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Marijan Griebel geht bei Rally di Roma Capitale an den Start

Motorsport : Griebel ist bereit für die erste Herausforderung

Mit der Rally di Roma Capitale beginnt am kommenden Wochenende die neue Saison der Rallye-Europameisterschaft. Auf Marijan Griebel warten in der Rally2-Klasse mehr als 40 starke Konkurrenten.

„Endlich geht es wieder los“, freut sich Rallye-Pilot Marijan Griebel aus Hahnweiler bei Freisen. Die Rally di Roma Capitale – in diesem Jahr verspäteter Saisonauftakt der Rallye-Europameisterschaft – glänzt mit einem starken Teilnehmerfeld. Insgesamt 85 Teams haben sich für den Lauf rund um die italienische Hauptstadt angemeldet und fast die Hälfte davon sitzt in einem Fahrzeug der Top-Klasse Rally2 (ehemals R5).

„Die Konkurrenz ist unglaublich stark“, bewertet Griebel die Nennliste. Trotz der namhaften Konkurrenz zeigt er sich gewohnt motiviert. „Wir wollen uns nicht verstecken und möglichst nah an der Spitze sein“, hat sich der Polizeikommissar zum Ziel gesetzt. Für ihn hat die Rom-Woche mit einem Test seines neuen Citroën C3 R5, der vom bekannten Sainteloc-Team eingesetzt wird, begonnen. „Mein letzter Einsatz in einem Rally2-Auto liegt bereits elf Monate zurück. Daher ist es für uns besonders wichtig, die Testmöglichkeiten, die wir vor jeder Rallye haben, optimal auszunutzen“, erklärt Griebel.

An dessen Seite wird erneut Pirmin Winklhofer als Beifahrer agieren und aus dem Gebetbuch vorlesen. „Bei einem Test unter der Woche konnten wir einige Kilometer mit dem C3 R5 abspulen und anschließend am Set-up arbeiten“, berichtet er. Insgesamt 15 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 197,8 Kilometern liegen an diesem Wochenende vor dem Duo. Los geht es am Samstag um 9.13 Uhr. „Die Strecken des ersten Tages schätze ich als sehr anspruchsvoll ein, zudem dürfte das Plattfußrisiko recht groß sein“, befürchtet Griebel. Er hofft, einen guten Rhythmus zu finden und dann werde man sehen, wo er mit dem neuen Citroën C3 R5 in diesem beeindruckenden Feld landen werde.

Damit die Rally di Roma Capitale in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie überhaupt stattfinden kann, haben sich die Veranstalter eine ganze Reihe von Maßnahmen ausgedacht, um die erforderlichen Genehmigungen zu bekommen. Unter anderem müssen sich Zuschauer im Vorfeld registrieren und bekommen spezielle Plätze zugewiesen. Auch nach der Rallye – übrigens die erste große internationale Veranstaltung seit langer Zeit mit Besuchern – müssen die Fans Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben.