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Leser wählten Foto von Michael Dorscheid zum Bild des Jahres

Bild des Jahres : Mimik der Kinder begeisterte die SZ-Leser

Die Leser hatten das Wort. Sie wählten aus den zwölf Monatssiegern das Bild des Jahres. Und die Wahl in diesem Wettbewerb der Saarbrücker Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Fotoclub Tele Freisen und der Volksbank in St. Wendel fiel eindeutig auf Michael Dorscheids Juni-Bild „ABC-Schützen“.

Der St. Wendeler hatte es zum Thema „Schule“ im Schulmuseum in Ottweiler in Schwarz-Weiß aufgenommen, wie er erzählt. Und das gefiel den SZ-Lesern am besten. Mit Abstand. Denn Dorscheids Bild erhielt mehr als drei Mal so viele Stimmen wie das zweitplatzierte Foto aus dem Monat Dezember von Eva Maria Böhme aus Oberkirchen, das zum Thema „Bunte Häuser“ den Gardasee zeigt. Platz drei geht ebenfalls an Böhme. Auch ihr Foto zum Thema „Lachen“ gefiel den Lesern. Und die Fotografin freute sich darüber: „Platz zwei und drei, damit hatte ich definitiv nicht gerechnet.“

Einer, der Dorscheids Bild gewählt hat, ist Klaus Burr aus Ottweiler. Der ehemalige Schulleiter war fasziniert von den Gesichtsausdrücken der Kinder auf dem Bild: „Jedes Kind schaut anders, das hat mir gefallen“, sagte er, als er am Montagnachmittag vor der St. Wendeler SZ-Redaktion das Siegerbild aus den Händen Dorscheids entgegen nahm. Das war der Preis für seine Teilnahme an der Abstimmung.

Der Wettbewerb „Bild des Monats“ geht weiter. SZ-Leser und Mitglieder des Fotoclubs können – in separaten Wettbewerben – Fotos einreichen. Im Mai geht es „Very british“ zu. Um „Fan-Kultur“ dreht sich alles im Juni, um den „Kuss“ im Juli und um „Sonnenschein“ im August. „Tanzen“ ist das Thema im September, im Oktober heißt es „Abstrakt“, im November „Mode“, im Dezember „Backen und basteln“.

Alle Wettbewerbs-Bilder müssen bis zum jeweils Letzten eines Monats, gedruckt auf Fotopapier im Format 20 auf 30 Zentimeter, bei der Saarbrücker Zeitung, Redaktion St. Wendel, Mia-Münster-Straße 8, eingehen. Sie werden nicht zurückgeschickt, müssen selbst fotografiert sein. Außerdem müssen die Persönlichkeitsrechte gewahrt werden.