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Landesbetrieb für Straßenbau beginnt mit der Sanierung der L134

Landesbetrieb für Straßenbau beginnt mit der Sanierung der L134

St. Wendel. Der Landesbetrieb für Straßenbau erneuert ab heute, 4. August, die Landstraße 134 in St. Wendel (St. Annen-Straße) und in deren weiteren Verlauf bis zur St. Wendeler Straße vor Bliesen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November dieses Jahres. Der Verkehr wird während der Bauzeit über Einbahnstraßen und Ampelregelungen aufrechterhalten

St. Wendel. Der Landesbetrieb für Straßenbau erneuert ab heute, 4. August, die Landstraße 134 in St. Wendel (St. Annen-Straße) und in deren weiteren Verlauf bis zur St. Wendeler Straße vor Bliesen. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November dieses Jahres. Der Verkehr wird während der Bauzeit über Einbahnstraßen und Ampelregelungen aufrechterhalten. Die Landstraße 134 befindet sich in der Ortsdurchfahrt von St. Wendel (St. Annen-Straße) und in ihrem weiteren Verlauf zur B41 (Alsfassener Straße) bis vor Bliesen (St. Wendeler Straße) in einem sehr schlechten Zustand. Eine Sanierung der Fahrbahn ist dringend erforderlich. Der Landesbetrieb für Straßenbau richtet dafür heute ab sechs Uhr in St. Wendel zwischen den Einmündungen Tholeyer Straße und Kelsweiler Straße in der St. Annen-Straße eine Baustelle ein, um dort in einem ersten Schritt auf rund 630 Metern die Fahrbahn und die Straßenentwässerung instand zu setzen.Gasleitungen erneuernParallel dazu werden Arbeiten für die Kreisstadt St. Wendel, die Abwasserwerke Stadt St. Wendel (AWW), die Energie- und Wasserversorgung Kreis St. Wendel (WVW) und die Stadtwerke St. Wendel erledigt. Für die Stadtwerke sollen im Einmündungsbereich Tholeyer Straße/St. Annen-Straße 40 Meter Gasleitung erneuert werden. Zeitgleich beginnen in Höhe Kelsweiler Straße die Arbeiten für die Erneuerung der Rinnenplatten und der Straßenabläufe. Im Auftrag der Kreisstadt St. Wendel werden zudem Bordsteine in den Zufahrten abgesenkt und die Gehwege angeglichen. In einer zweiten Bauphase setzen sich diese Arbeiten auf 720 Metern in der Alsfassener Straße bis zum Ortsausgang fort. In drei weiteren Projektabschnitten wird schließlich die freie Strecke der L 134 auf einer Länge von insgesamt 2358 Metern bis vor Bliesen instand gesetzt, wobei die schadhafte Fahrbahn abgefräst und in einer Stärke von 14 Zentimetern neu aufgebaut wird. Auch wird dabei eine ordnungsgemäße Entwässerung hergestellt. Bei guter Witterung werden die Sanierungsarbeiten in voraussichtlich 14 Wochen fertig gestellt werden können. Um den Verkehrsfluss aufrecht zu halten, wird für die erste Bauphase in der St. Annen-Straße eine Einbahnstraßenregelung aus Richtung Bliesen nach St. Wendel eingerichtet. Innerhalb der Einbahnregelung werden die Arbeiten halbseitig in Baufelder von etwa 150 Metern ausgeführt, damit die Anwohner nicht allzusehr belastet werden und ihre Fahrzeuge in relativer Nähe zu ihren Wohnungen abstellen können. Der Fahrzeugverkehr vom Zentrum von St. Wendel nach Alsfassen oder Bliesen wird über die Tholeyer Straße und die B 41 dorthin umgeleitet. Für Mofas, Fahrräder und Traktoren, die bauartbedingt die B 41 als Kraftfahrstraße nicht befahren dürfen, wird eine Umleitung über die Mommstraße und die Kelsweilerstraße nach Alsfassen ausgeschildert. Über die gesamte Bauzeit wird in der Annenstraße bei der Apotheke und in Höhe der Kirche jeweils eine transportable Lichtsignalanlage (Ampel) für Fußgänger zum sicheren Überqueren der Straße aufgestellt. Parallel zu den Bauarbeiten in der St.-Annen-Straße wird die Fahrbahndecke der Landstraße auf einer Strecke von etwa einem Kilometer ab dem 8. August bis voraussichtlich Ende August zwischen Bliesen und der B41 saniert. Der Verkehr wird dann dort unter einer halbseitigen Sperrung der Straße mit Verkehrsampeln einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bushaltestellen werden vom jeweiligen Busunternehmen verlagert und durch mobile Schilder gekennzeichnet. Insgesamt werden 1,1 Millionen Euro in diese Maßnahme investiert. Es entfallen auf die Kreisstadt St. Wendel 105000 Euro, die Abwasserwerke Stadt St. Wendel tragen einen Anteil von 17000 Euro und die WVW Kreis St. Wendel 2000 Euro. red