Künstler und Kunsthandwerker zeigen ihre Werke

Künstler und Kunsthandwerker zeigen ihre Werke

St. Wendel. "Der Markt hat sich etabliert und wird auch künftig seinen Platz finden." So urteilte gestern der St. Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon über den Markt LebensArt für Kunst und Handwerk, der an drei Tagen mehrere tausend Besucher in die Altstadt zog. Fast alle Händler lobten die schöne Atmosphäre und das aufgeschlossene Publikum

St. Wendel. "Der Markt hat sich etabliert und wird auch künftig seinen Platz finden." So urteilte gestern der St. Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon über den Markt LebensArt für Kunst und Handwerk, der an drei Tagen mehrere tausend Besucher in die Altstadt zog. Fast alle Händler lobten die schöne Atmosphäre und das aufgeschlossene Publikum. Aber nicht alle kamen zu den erwarteten Umsätzen. Während an den beiden ersten Tagen 66 Stände aufgeschlagen waren, wurden am Sonntag nur noch 65 gezählt. Die Firma McCann aus Otterbach hatte schon am Samstag ihre Naturseifen und Badepralinen restlos ausverkauft. Farbzeichner Peter Becker aus Nalbach sprach von bemerkenswerter Aufmerksamkeit der Leute: "Sie waren oft erstaunt, was man mit Farbstiften so alles malen kann." Er hatte mehrere Anfragen für Ausstellungen und Auftragsarbeiten. "Holzarbeiten bis 50 Euro wurden am meisten gewünscht", berichtete der Drechsler Heinrich Andreas Schilling aus Grünstadt. "Für mich war der Markt in Ordnung." Nicht ganz zufrieden war Ute Middel aus Neuenbürg, die Schals aus Seide und Leinen anbot. "2009 war es in St. Wendel für mich besser", beklagte sie ihre nicht erfüllten Erwartungen. Michael Söhner aus Hochscheid hatte sich auch mehr versprochen: "Meine Waren sind handgefertigt und deshalb etwas teurer. Aber die Leute haben offenbar kein Verständnis." Porzellanmalerin Ute Krawinkel aus Lünne im Emsland dagegen war zufrieden: "Die kleineren Sachen liefen besser als die großen - man muss aber die Zeiten bedenken, in denen wir leben." Schmuckdesignerin Etla Breyer-König aus Pforzheim hat in St. Wendel mit einem aufgeschlossenen Publikum Bekanntschaft gemacht. "Bester Verkaufstag war der Sonntag." gtr

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