Kritik am Wochenende voll berechtigt

Kritik am Wochenende voll berechtigt

BusanbindungKritik am Wochenende voll berechtigtZu: "Kreis wehrt sich gegen Linken-Kritik an Busanbindung nach Freisen", SZ vom 17. FebruarDie Kritik der Kreisverbandsvorsitzenden an der schlechten Busanbindung von Freisen in die Kreisstadt ist zumindest an den Wochenenden voll berechtigt. Am Wochenende bestehen von Oberkirchen nach St

Busanbindung

Kritik am Wochenende voll berechtigt

Zu: "Kreis wehrt sich gegen Linken-Kritik an Busanbindung nach Freisen", SZ vom 17. Februar

Die Kritik der Kreisverbandsvorsitzenden an der schlechten Busanbindung von Freisen in die Kreisstadt ist zumindest an den Wochenenden voll berechtigt. Am Wochenende bestehen von Oberkirchen nach St. Wendel drei Verbindungen am Samstag 0.09, 6.58, sowie 10.28 Uhr. Eine Rückfahrt von St. Wendel nach Oberkirchen ist Samstags nur um 6.28 und 10.28 Uhr bzw. mit dem Nachtbus um 4.05 Uhr möglich. Das bedeutet, dass ich, wenn ich am Samstag um 10.28 Uhr von Oberkirchen nach St. Wendel fahre, das ganze Wochenende nicht mehr mit dem Busverkehr zurück komme. Unter einer funktionierende Busanbindung an die Kreisstadt stelle ich mir persönlich da was anderes vor.

Frank Schnur, Freisen

Wertegesellschaft

Hunde interessieren mehr als Menschen

Zu: "Warum mussten diese Hunde sterben?", SZ vom 15. Februar

In welcher Wertgesellschaft leben wir? Damit keine falschen Meinungen aufkommen. Ich selbst war bis vor kurzem Hundebesitzer. Aber in welcher Wertegesellschaft leben wir, wenn die Redaktion glaubt, dass ihre Leser ein Artikel über zwei tote Hunde mehr zu interessieren scheint, als das Schicksal von Menschen. Zwei toten Hunden wird eine komplette Seite mit drei Bildern gewidmet, inklusive Vorartikel hierzu vom 10. Februar. Im Gegensatz hierzu: Ausgabe 17. Februar Seite B1 Saarland: zwei kleine Artikel zu vier Räubern, die eine 66-Jährige überfallen haben und daneben der Artikel zum Mordprozess an einer Rentnerin, zusammen ein Drittel der Seite. Hier stimmt doch etwas nicht mit der Verhältnismäßigkeit; sowohl in der Wahrnehmung der Gesellschaft als auch in Ihrer Redaktion! Ich denke die Redaktion und die Leser sollten hierüber reflektieren und die Werteskala wieder neu justieren.

Eduard Schmid, Bliesen

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