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Kreisverwaltung beschäftigt wieder Reinigungskräfte

Kreisverwaltung beschäftigt wieder Reinigungskräfte

St. Wendel. Das Landratsamt in der Mommstraße und das Amt für Arbeitsförderung in der Tritschlerstraße werden künftig wieder von Reinigungskräften gesäubert, die der Landkreis St. Wendel einstellt, und nicht durch Mitarbeiter von Fremdfirmen. Das hat der Kreistag gestern einstimmig beschlossen

St. Wendel. Das Landratsamt in der Mommstraße und das Amt für Arbeitsförderung in der Tritschlerstraße werden künftig wieder von Reinigungskräften gesäubert, die der Landkreis St. Wendel einstellt, und nicht durch Mitarbeiter von Fremdfirmen. Das hat der Kreistag gestern einstimmig beschlossen. Die SPD wollte, dass darüber hinaus auch die weiterführenden Schulen des Landkreises von Kreisbeschäftigten gereinigt werden (wir berichteten). Das lehnte jedoch die CDU-Mehrheit ab.Für die Reinigung des Landratsamtes und des Amtes für Arbeitsförderung will die Kreisverwaltung neun zusätzliche Stellen schaffen. Für die von der SPD vorgeschlagene große Lösung müssten laut Kreisverwaltung 90 Mitarbeiter eingestellt werden. Gegenüber der Reinigung durch Fremdfirmen müsse dann mit Mehrkosten von 60 000 Euro gerechnet werden. Die Reinigung der weiterführenden Schulen kostet den Kreis zurzeit 808 000 Euro im Jahr. Seit 1990 sind hier Fremdfirmen im Einsatz. Es handele sich um einen zweijährigen Versuch, sagte Landrat Udo Recktenwald. Die Einstellung der neuen Reinigungskräfte bedeute auch einen Mehraufwand für die Personalverwaltung. Auch müssten Materialien angeschafft werden, so Friedbert Becker für die CDU-Fraktion. Man müsse in der Versuchsphase die echten Kosten ermitteln.Für die SPD-Fraktion sprach sich ihr Vorsitzender Magnus Jung für die große Lösung aus. Der Mehraufwand für die Kreisverwaltung sei leistbar. vf