Wunschkonzert am Sternenhimmel

Nach dieser Nacht der Perseiden hat das Schicksal wohl alle Hände voll zu tun. Tausende Blicke richteten sich gen Himmel, um einen Blick auf die Sternschnuppen zu erhaschen. Dabei formulierte wohl jeder, der eine Schnuppe zu sehen bekam, gleich in Gedanken seine heimlichen Wünsche.

Selbstverständlich in der Hoffnung, dass sie zeitnah in Erfüllung gehen. Da hätte mancher gern Gedanken lesen mögen, um die Wünsche seiner Lieben nicht immer nur von den Augen ablesen zu müssen.

Die Anliegen der Betrachter sind ja wohl so vielfältig wie die Himmelserscheinungen an sich. Ob philosphisch, politisch, global, intim oder banal, wünschen kann man sich's doch. Gesundheit, Weltfrieden oder auch nur, dass das Glas, das man beim Himmelsgucken gerade in der Hand hält, niemals leer wird.

Natürlich wissen wir alle, dass diese Sternschnuppen-Wunsch-Geschichte reiner Aberglaube ist. Bei Tageslicht betrachtet, haben ja viele Wünsche nun mal was mit Wollen zu tun, aber eben nicht alle. Trotzdem kann es ja nichts schaden, wenn man sich in der Nacht der Perseiden das eine oder andere, was in den Sternen steht, doch mal auf die Erde wünscht. Die Gedanken sind ja bekanntlich frei.