Tierisch Menschliches

Kaum sind die österlichen Hasen, Hühner und Eier verschwunden, geht es im Landkreis gleich tierisch weiter. Kröten, Störche und Dohlen bevölkerten die Aufmacher der Lokalausgabe. Reptilien schützt man vor den todbringenden Autorädern, Störche werden in ihrer neuen Heimat willkommen geheißen, und Dohlen können gut geschützt auf dem Kirchturm ihrem Brutgeschäft nachgehen.

Der Tod eines heldenhaften Hundes, der bei einem Brand ums Leben kam, nachdem er Menschenleben gerettet hatte, machte uns betroffen, mitleidig, und wir zollten dem Vierbeiner sogar Respekt. Dieser liebevolle und sorgfältige Umgang mit allem, was vier Beine, Federn oder Fell hat, zeigt, dass der Respekt vor dem Leben, der Natur und dem Lauf der Dinge nicht nur bei Naturschützern breit angelegt ist.

Die Liebe und Hilfsbereitschaft lässt sich selbstverständlich auch auf Zweibeiner ausdehnen. Viele gehen da mit guten Beispielen voran, wenn sie sich für die Nöte von Neuankömmlingen einsetzen. Auch hier kann man sich Mühe geben und mächtig ins Zeug legen, auch wenn die Schützlinge anderer Meinung, Hautfarbe oder Glaubens sind.