Apropos – die tägliche SZ-Kolumne Es gibt auch noch andere Haustiere

In der Saarbrücker Zeitung nehmen Kolumnen über Katzen überhand – findet Redaktionshund Pancha.

Redaktionshund Pancha hat genug von den ganzen Katzen-Kolumnen
Foto: Robby Lorenz

Ich soll mich beschweren, hat mir der St. Wendeler Redaktionshund Pancha aufgetragen. Und zwar über die unzulässige Häufung von Kolumnen in der Saarbrücker Zeitung, die sich dem Thema „Meine Katze und ich“ widmen. Nicht, dass Pancha etwas gegen Katzen hätte, schließlich hat sie ja selbst einen (ziemlich ruppigen) Stubentiger zu Hause hocken. Aber so viel Aufmerksamkeit täte den Samtpfoten, die sich bekanntlich sowieso für die Krone der Schöpfung hielten, charakterlich einfach nicht gut. Und abgesehen davon gäbe es auch noch ein paar andere Haustiere, die gerne mal in der Zeitung wären, à la: Lieber Schnuffi, schau genau hin, heut’ stehst Du in der Zeitung drin. Oder: Olle Wutz, Du glaubst es nicht, hier steht, Du wärst ein Furzges. . . Ups! Nein, das geht natürlich nicht. Aber: Gelber Vogel, lieb und klein, Dein Trällern war so wunderfein. Bis dann die alte Katze kam und Dir Dein junges Leben nahm. Wuff! Schon wieder viel zu katzig, sagt zumindest Pancha. Dann vielleicht: Goldi Goldfisch hieß der Kleine, hatte Flossen anstatt Beine, schwamm im Wasser hin und her, doch auf einmal drückt’s ihn sehr. S’war die Katz auf leisen Sohlen, wollt ihn aus dem Becken holen. Da kam an ein Hunde-Mops und biss dem Räuber in den Pops. Der Redaktionshund sagt, das wäre so okay. Es sei zwar auch wieder eine Katze drin, aber wenigstens würde die Geschichte dieses Mal gut ausgehen.