Polizist: Es bleibt ein Knochenjob

Polizist: Es bleibt ein Knochenjob

Die Polizeiinspektion in St. Wendel hat eine neue Einheit hinzubekommen. So verbesserte sich hier die personelle Lage. Zudem gelten neue Strukturen, über die deren Leiter Martin Walter diese Woche informierte. Ähnliches gilt für die Waderner Inspektion Nordsaarland, auch für die Gemeinden Nonnweiler und Nohfelden zuständig. Sie ist nach kurzem Intermezzo wieder rund um die Uhr besetzt. Lob dafür kommt vom Saar-Chef der Gewerkschaft der Polizei, Ralf Porzel: "Die Region profitiert davon." Schlankere Verwaltung sowie ein Beamtenplus in der Region erhöhten die Schlagkraft.

Doch woher stammen die neuen Beamten für St. Wendel? Es sollen einige neue Planstellen geschaffen worden sein. Aber das Gros stammt aus anderen Regionen, deren Diensstellen Aufgaben, sowie Personal abtreten mussten. Damit verbessert sich die personelle Lage zwar regional, aber die personelle Decke der Saar-Polizei bleibt insgesamt angespannt. Ein weiterer Kritikpunkt aus der Belegschaft: Der theoretische Ansatz, Streifen ständig dort einzusetzen, wo abends und nachts Wachen dicht sind, scheitere an der Realität. Vor-Ort-Präsenz endet demnach dann, wenn die eine Streife zum Einsatz gerufen wird und gleichzeitig in der Nachbarschaft ebenso ein Notfall eintritt. Machen wir uns nichts vor: Wie auch herumgedruckst wird: Polizist bleibt ein Knochenjob.