Jahreswechsel: Jahreswechsel im Landkreis verlief ruhig

Jahreswechsel : Jahreswechsel im Landkreis verlief ruhig

Feuerwehr und Polizei im St. Wendeler Land mussten in der Silvesternacht mehrmals ausrücken. Doch größere Einsätze blieben aus.

Einen relativ ruhigen Jahreswechsel haben die Feuerwehren im Landkreis St. Wendel verbracht. Sie mussten zwar mehrmals ausrücken, jedoch nur zu kleineren Einsätzen.

Gegen 2 Uhr wurde der Brand einer Thujahecke an einem Wohnhaus in der Hettersbachstraße in Namborn gemeldet. Bis zum Eintreffen der Feuerwehrleute aus Namborn hielten Anwohner mit Hilfe eines Feuerlöschers den Brand unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte löschten anschließend das Feuer  vollends. Auslöser war der Brand einer Mülltonne, die vor der Hecke stand, so die Feuerwehr. Die weiteren alarmierten Einheiten mussten die Einsatzstelle nicht mehr anfahren. Die angrenzenden Wohnhäuser waren nicht in Gefahr.

 Um 4.39 Uhr ging erneut der Alarm. Diesmal mussten die Feuerwehren zu einem Brand im Hofweg in Osterbrücken ausrücken. Nach ersten Angaben war dort unklarer Feuerschein hinter dem Wohngebäude zu sehen. Es bestand die Vermutung, dass eine Scheune in Flammen stand. Die ersten Einheiten fanden einen brennenden Holzstapel vor. Die Scheune war nicht in Gefahr. Auch in diesem Fall hatte die Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle und gelöscht, so dass die beiden Einsätze glimpflich abliefen.

Im Laufe des Silvestertages forderten verschiedene technische Hilfeleistungseinsätze die Feuerwehren im Landkreis. 11.19 Uhr: Ölspur, Pfalzstraße in  Asweiler; 12.29 Uhr: Wassereinbruch in ein Gebäude an der Hasborner Straße, Bergweiler; 13.20 Uhr: Wassereinbruch im Keller der katholischen Kirche in Remmesweiler.

Von einem weiteren Brand berichtet die St. Wendeler Polizei. Am frühen Morgen des Neujahrstages weckte ein Verkehrsteilnehmer die drei Bewohner des Hauses  in der Straße In der Metz in Urweiler. Dieser machte sie auf den Brand ihrer Papier- und Biotonne aufmerksam.Die Bewohner löschten das Feuer und verhinderten damit Schlimmeres. Die Hauswand wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Es wird von unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern ausgegangen, so die Polizei. Ein Strafverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet.

Zum Jahreswechsel haben auch die Menschen in der Region St. Wendel Feuerwerk gezündet — doch nicht immer ohne Folgen. Foto: dpa/Roland Weihrauch

Hinweise an die Polizei St. Wendel, Telefon (0 68 51) 89 80.

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