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InterviewGeflügelzüchter aus drei Ländern treffen sich

InterviewGeflügelzüchter aus drei Ländern treffen sich

Was ist die Euro-Expo-Aves?Rauber: Seit 1992 gibt es die Euro-Expo-Aves, eine Ausstellung von Rassegeflügel, die von Züchtern aus Luxemburg, Frankreich und dem Saarland beschickt wird. Die drei Länder wechseln sich bei der Ausrichtung ab. Im Saarland erledigen das immer die Winterbacher Züchter

Was ist die Euro-Expo-Aves?Rauber: Seit 1992 gibt es die Euro-Expo-Aves, eine Ausstellung von Rassegeflügel, die von Züchtern aus Luxemburg, Frankreich und dem Saarland beschickt wird. Die drei Länder wechseln sich bei der Ausrichtung ab. Im Saarland erledigen das immer die Winterbacher Züchter.Was bringt ein solcher länderübergreifender Vergleich?Rauber: Zum ersten schadet es nie, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Zum anderen dient die Ausstellung dazu, die Zuchtstandards anzupassen. Die Zuchtphilosophie ist doch unterschiedlich. In Deutschland stehen bei der Zucht das Aussehen und besonderen Merkmale der Rasse im Vordergrund, also Schaugeflügel. In Frankreich, das hat sich inzwischen schon verändert, wird etwa ein Huhn auch seiner Eier und seines Fleisches wegen gezüchtet, also Gebrauchsgeflügel. Wie viele Aussteller werden in diesem Jahr erwartet?Rauber: 72 Züchter haben sich angemeldet. Sie werden Groß- und Zwerghühner, Enten, Gänse und Tauben ausstellen. Insgesamt fast 700 Tiere.Das ist viel Arbeit?Rauber: Oh ja. Die Vorbereitungen laufen seit Juni. Da gibt es eine Menge Schreibkram. Ohne die Hilfe der Geflügelzüchter aus dem Landkreis könnten wir die Arbeit gar nicht bewältigen. Rund drei Tage dauert allein der Aufbau in der Halle. Geflügelpest, ist das bei Ausstellungen noch ein Thema?Rauber: Einige Jahre waren internationale Ausstellungen ganz verboten. Das ist inzwischen gelockert. Inzwischen begutachtet ein Tierarzt vor Ort alle die Tiere die bei internationalen Treffen ausgestellt werden. Mehr Auflagen gibt es nicht mehr.Geöffnet ist die Schau in der Winterbacher Mehrzweckhalle am Samstag, 6., von zehn Uhr bis 18 Uhr, Sonntag, 7. Dezember, von zehn Uhr bis 16.30 Uhr.