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Im Naturpark Saar-Hunsrück sollen 40 Landmarken gepflanzt werden

Naturpark Saar-Hunsrück : 40 grüne Landmarken zum Naturpark-Jubiläum

Naturparks Saar-Hunsrück will zum 40. Geburtstag 40 klimawandelfähige Einzelbäume.

n kulturgeschichtlich bedeutenden Orten oder bei historischen Ereignissen wurden in früher Zeit oft Einzelbäume gepflanzt. Ihr besonderer Wuchs, majestätisches Aussehen und hohes Alter hat sie zu grünen Landmarken oder Dorftreffpunkten werden lassen und viele Menschen fasziniert. Sie spenden Schatten, schützen vor Wind und Regen, regulieren Klima und Wasserhaushalt und bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere. Sie prägen das Bild von Heimat mit. Viele knorrige Zeitzeugen leben jedoch nicht mehr, und junge Einzelbäume brauchen über ein Menschenleben hinaus Zeit, bis sie ihre stattliche Größe und Umfang erreichen.

Um zukünftigen Generationen derartige Landschafts- und Dorfbilder prägende Altbäume erleben zu lassen, will das Team des Naturparks Saar-Hunsrück zum 40. Geburtstag im Herbst 40 klimawandelfähige Einzelbäume wie Eiche, Winterlinde, Wildbirne, Hainbuche, Speierling, Walnuss, Mehl- oder Elsbeere im pflanzen. Biodiversitäts-Stelen mit Wildbienen-Nistmöglichkeiten werden sie begleiten.

Anregungen für einen landschaftsprägenden oder innerörtlichen Pflanzort in unserer Heimat, der beispielsweise Geschichte schreiben wird, Wegemarke oder Treffpunkt werden soll, nimmt das Naturpark-Team entgegen, wie ein Sprecher mitteilt. Den Baum inklusive Pfahl, Verbiss- und Wühlmausschutz sowie Biodiversitäts-Stele werden bereitgestellt.

Neben der Baum-Pflanzaktion werden im Jubiläumsjahr 40 Heimat-Forschertage für Schulen und Kitas verlost und 40 kostenfreie Heimat-Expeditionen in den Mitgliedskommunen mit Naturpark-Botschaftern, Landräten, Bürgermeistern in Begleitung von Natur- und Kulturexperten angeboten.

Weitere Infos Naturpark-Geschäftsstelle Hermeskeil, Telefon (0 65 03) 9 21 40 und info@naturpark.org.

www.naturpark.org/aktuelles