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Hoti als letzter Hoffnungsschimmer

Hoti als letzter Hoffnungsschimmer

Berschweiler. Fußball-Bezirksligist SG Dirmingen-Berschweiler hat erneut den Trainer gewechselt. Die abstiegsbedrohte Spielgemeinschaft hat sich am Montag von Amtsinhaber Roland Pesch (Foto: Edgar Bastuck) nach nur rund vier Monaten getrennt, dafür hat der bisherige Spieler Edison Hoti die sportliche Verantwortung übernommen

Berschweiler. Fußball-Bezirksligist SG Dirmingen-Berschweiler hat erneut den Trainer gewechselt. Die abstiegsbedrohte Spielgemeinschaft hat sich am Montag von Amtsinhaber Roland Pesch (Foto: Edgar Bastuck) nach nur rund vier Monaten getrennt, dafür hat der bisherige Spieler Edison Hoti die sportliche Verantwortung übernommen. Hoti fungierte bereits am Mittwoch beim 1:1 von Dirmingen-Berschweiler gegen den VfL Primstal II als Spielertrainer. "Wir erhoffen uns vom Trainerwechsel noch einmal einen Schub für die kommenden Spiele", sagt der SG-Vorsitzende Thomas Bost.Hoti ist schon der dritte Trainer der SG in dieser Spielzeit. Zu Saisonbeginn hatte Karsten Scherer seine erste Trainerstelle bei Dirmingen-Berschweiler angetreten. Er wurde Anfang November entlassen. Roland Pesch übernahm für ihn. "Beide waren engagiert, aber wir hatten nicht den Eindruck, dass sie die Mannschaft noch erreichen", erklärt Bost. Pesch sagt nur knapp: "Ich möchte mich zu der Trennung nicht äußern und wünsche der SG alles Gute."

Mit Hoti hofft die SG jetzt, den passenden Übungsleiter gefunden zu haben. "Wir können uns durchaus auch ein Engagement von ihm über das Saisonende hinaus vorstellen", sagt Bost. Hoti ist dabei übrigens kein Neuling auf der Trainerbank. In der Rückrunde der Spielzeit 2009/10 fungierte er gemeinsam mit Kevin Grenner als Trainerduo beim damals noch eigenständigen SV Dirmingen. Mit Dem SVD schaffte Hoti damals trotz schlechter Ausgangslage noch den Klassenverbleib in der Bezirksliga.

Diesen soll er jetzt auch unter Dach und Fach bringen. Sollte es vier Absteiger geben, wird dies aber schwierig. In diesem Fall hat Dirmingen-Berschweiler bereits zehn Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. "Es müssen aber nicht unbedingt vier Mannschaften absteigen, das hängt ja von den oberen Ligen ab. Zudem sind noch 39 Punkte zu vergeben. Warum sollte uns also nicht doch noch eine Aufholjagd gelingen?", fragt Bost.