Fußball: Heute Abend zwei Pokal-Kracher im Kreis

Fußball : Heute Abend zwei Pokal-Kracher im Kreis

Sowohl für Bezirksligist SG St. Wendel wie auch für Landesligist SG Neunkirchen-Selbach ist es einer der Höhepunkte der Saison: Beide Teams treffen heute Abend ab 19 Uhr in der zweiten Hauptrunde des Fußball-Saarlandpokals auf Saarlandligisten. Neunkirchen-Selbach empfängt in Neunkirchen-Nahe den SC Friedrichsthal. St. Wendel spielt auf dem Kunstrasen am Sportzentrum gegen die SF Köllerbach.

„Für uns ist es eine tolle Sache, uns mit einem solchen Gegner zu messen“, freut sich St. Wendels Trainer Frank Backes. Auch Neunkirchen-Selbachs Übungsleiter Georg Müller fiebert dem Pokal-Kracher seiner Elf entgegen: „Friedrichsthal ist ein starker Gegner, der gespickt mit ehemaligen Oberliga- und Regionalliga-Spielern ist.“ Die Generalprobe vor den Pokalauftritten ist beiden Clubs geglückt: St. Wendel fertigte am Sonntag in der Bezirksliga den SV Baltersweiler mit 7:1 ab. Neunkirchen-Selbach war sogar noch torhungriger und gewann zu Hause mit 8:1 gegen den bisherigen Tabellenzweiten SV Wustweiler. „Da hat alles gepasst“, erklärt Müller. „Um gegen Friedrichsthal zu bestehen, müssen wir wieder einen solchen Tag erwischen.“

Es gibt aber noch etwas, was St. Wendel und Neunkirchen-Selbach derzeit verbindet: Beide Clubs sind in der Liga ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Beide wollten ganz oben mitspielen, finden sich aber nur im Verfolger-Feld. St. Wendel ist Vierter der Bezirksliga, Neunkirchen-Selbach liegt in der Landesliga auf Rang sechs. „Ich sehe uns aber noch im Soll“, sagt Backes. „Wir sind in Schlagdistanz zur Spitze. Das ist das wichtigste.“ Ligaprimus SV Überroth hat fünf Punkte mehr.

Neunkirchen-Selbach hat in der Landesliga ebenfalls fünf Punkte Rückstand. Nach einem schwachen Saisonstart gewann die Müller-Elf aber immerhin vier Pflichtspiele in Folge. „Da haben wir wieder die Eigenschaften gezeigt, die den Verein ausmachen - nämlich Kampf und Leidenschaft. Die haben wir am Anfang der Runde ein wenig vermissen lassen“, so Müller.

Mehr von Saarbrücker Zeitung