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Heuballen brennen: Feuerwehren müssen zwei Mal ausrücken

Heuballen brennen: Feuerwehren müssen zwei Mal ausrücken

Theley/Sotzweiler. Hunderte Heuballen sind am Samstag in der Gemeinde Tholey auf offener Fläche verbrannt. Das berichtet die St. Wendeler Polizei. Für die Feuerwehr ein Großeinsatz mit mehreren Löschbezirken, wie ein Sprecher informierte. Zwei Mal mussten die Wehren raus: - 15.53 Uhr: Die erste Brandmeldung geht in der Kreiseinsatzzentrale in St. Wendel ein

Theley/Sotzweiler. Hunderte Heuballen sind am Samstag in der Gemeinde Tholey auf offener Fläche verbrannt. Das berichtet die St. Wendeler Polizei. Für die Feuerwehr ein Großeinsatz mit mehreren Löschbezirken, wie ein Sprecher informierte. Zwei Mal mussten die Wehren raus: - 15.53 Uhr: Die erste Brandmeldung geht in der Kreiseinsatzzentrale in St. Wendel ein. Wehrleute erreichen innerhalb kürzester Zeit in Theley 140 in Flammen stehende Heuballen, die im Freien lagern. Jede dieser Strohrollen wiegt an die 400 Kilo und lagert draußen, um zu trocknen. Erst dann sollen sie in die Scheune. Doch dazu kommt es nicht mehr. Ein Tanklöschfahrzeug mit einigen 100 Litern Wasser sowie ein Radlader der Gemeinde kämpfen gegen den Brand nahe der Schaumbergstraße. Gegen 18.25 Uhr die Entwarnung: Das Feuer ist gelöscht. Jetzt kümmert sich der betroffene Landwirt darum, die Unglücksstelle umzupflügen, damit sich kein Funke mehr entzündet. - 19.25 Uhr: An der 269 Sotzweiler - Tholey stehen erneut Heuballen in Flammen. Stoppelfelder und ein Wald sind gefährdet, sagt ein Feuerwehrsprecher. Und: Dort lagern sogar 1000 Heuballen, von denen über 100 lodern, als die Feuerwehr eintrifft. Zeitweise ist deshalb die Landstraße gesperrt. Gegen 20.10 Uhr ist der Einsatz vorbei, Schlimmeres verhindert worden. Wie Polizei und Feuerwehr berichten, gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. hgnZeugenhinweise an die Polizei, Telefon (0 68 51) 89 80.