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Helfer im Landkreis St. Wendel bereiten sich auf möglichen Orkan vor

Sturmtief „Sabine“ kommt ab Sonntag : Helfer bereiten sich auf möglichen Orkan vor

Am Sonntag soll es sehr stürmisch werden - mit Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde rechnen Meteorologen. Feuerwehr, Polizei, Technisches Hilfswerk und viele Gemeinden bereiten sich auf einen möglichen Orkan vor.

Die Feuerwehr im Landkreis St. Wendel bereitet sich auf einen möglichen Orkan vor. Denn was die Wetterverhältnisse an diesem Sonntag angeht, da sind sich die Meteorolgen verschiedener Dienste einig: Es soll sehr stürmisch werden. Auch mit größeren Regenmengen ist zu rechnen, wobei diese Vorhersage noch recht vage ist.  „Es wäre sträflich, keine Vorsorge zu treffen“, sagt daher Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer. Und weiter: „Wir wollen keine Hysterie verbreiten, aber gewappnet sein.“  

So wird wieder das Kreislagezentrum in St. Wendel eingerichtet. Zwei bis drei Mann werden dort für die Koordinierung der Einsätze bereit stehen. Am Sonntagnachmittag treffe sich die Truppe, um Details festzulegen.

Die Besonderheit dieses möglichen Orkans liege laut Schäfer darin, dass das vorausgesagte Sturmfeld ziemlich groß ist. „Es liegt zwischen ein und sieben Uhr in der Nacht auf Montag“, so Schäfer. Dann werden Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Und das bis ins Flachland. Dafür seien die Helfer der Feuerwehr gerüstet, genau wie die von Technischem Hilfswerk und Polizei. Auch in den einzelnen Gemeinden würden Vorbereitungen getroffen.

Schäfer rät auch den Bürgern, lose Gegenstände an ihren Häusern zu sichern. Damit diese nicht umherfliegen und jemanden verletzen. Außerdem sollten Spaziergänger in den nächsten Tagen Waldgebiete meiden, da sich immer noch Äste lösen könnten.

Der Deutsche Wetterdienst rechnet „ab Sonntag bis mindestens Mittwoch kommender Woche“ mit hoher Sturmgefahr gerechnet. Für Meteorologe Adrian Leyser ist von einer „Sturmlage bis zu einem außergewöhnlichen Orkan alles möglich“.