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Hasborn möchte Auersmacher die Feier vermiesen

Hasborn möchte Auersmacher die Feier vermiesen

Hasborn. Die Zeit, als sich Gerd Warken über sein 300. Spiel als Trainer einer Fußballmannschaft freuen konnte, ist lange vorbei. "Ich bin jetzt im 20. Jahr in der Oberliga tätig und dürfte so um die 650 Spiele als Trainer bestritten haben", schätzt der Übungsleiter des Oberligisten SV Hasborn

Hasborn. Die Zeit, als sich Gerd Warken über sein 300. Spiel als Trainer einer Fußballmannschaft freuen konnte, ist lange vorbei. "Ich bin jetzt im 20. Jahr in der Oberliga tätig und dürfte so um die 650 Spiele als Trainer bestritten haben", schätzt der Übungsleiter des Oberligisten SV Hasborn. Und ergänzt laut lachend: "Wenn man die Spiele der unteren Klassen hinzurechnet, dürfte ich bald die Eintausend knacken." Sein wie vieltes Meisterschaftsspiel als Trainer der Rot-Weißen das beim SV Auersmacher (an diesem Samstag um 15.30 Uhr) ist, weiß Warken nicht. Das ist bei seinem Gegenüber Jörn Birster anders. Der feiert sein 300. Meisterschaftsspiel nach neun Jahren als SVA-Trainer. Warken lobt: "Er leistet in Auersmacher hervorragende Arbeit, allein der Aufstieg 2009 und das erste Oberliga-Jahr waren sehr souverän. Davor ziehe ich den Hut." Momentan befindet sich Birster mit seiner Mannschaft allerdings auf einem Abstiegsplatz, und Warken fährt mit seiner zuletzt erfolgreichen Mannschaft als leichter Favorit zum Saar-Derby, oder? "Wir werden uns davor hüten, den SVA wegen der aktuellen Krise zu unterschätzen. Die Mannschaft hat immer noch genug Potenzial. Aber wenn wir unsere Leistung bringen, können wir dort erfolgreich spielen", weiß Warken, der Jörn Birster mit einer Einschränkung weiterhin Erfolg wünscht: "Ich hoffe, dass Auersmacher seine Krise beenden kann. Aber bitte erst nächste Woche."