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Handball-Regionalliga: Moskitos verlieren ohne Not den Faden

Handball-Regionalliga: Moskitos verlieren ohne Not den Faden

Marpingen. Gut gespielt und doch verloren. So lautet aus Moskitos-Sicht das Fazit des siebten Spieltages der Handball-Regionalliga. Ambitioniert waren die Spielerinnen der DJK Marpingen zum Zweitliga-Absteiger SG Kirchhof gereist. Schließlich hatten sie in der Vorwoche den bis dahin Zweitplatzierten Fritzlar mit 25:23 geschlagen

Marpingen. Gut gespielt und doch verloren. So lautet aus Moskitos-Sicht das Fazit des siebten Spieltages der Handball-Regionalliga. Ambitioniert waren die Spielerinnen der DJK Marpingen zum Zweitliga-Absteiger SG Kirchhof gereist. Schließlich hatten sie in der Vorwoche den bis dahin Zweitplatzierten Fritzlar mit 25:23 geschlagen. Doch die SG Kirchhof erwies sich als zu harte Nuss für den Moskitos-Stachel. "Spielerisch und taktisch haben wir mehr als mitgehalten. Ich würde sogar sagen, wir waren phasenweise überlegen", sagt Moskitos-Manager Reimund Klein. Aber: "Wir hatten viel zu viele technische Fehler. Mit einer Fehlerquote von 30 Prozent kann man auswärts nicht gewinnen." Trotzdem hatte es lange Zeit gut ausgesehen für die Moskitos, die mit einem Vorsprung von zwei Treffern in die Halbzeitpause gingen (17:15). Auch nach der Pause waren es die Marpingerinnen, die vorlegten. Doch dann riss der Faden, wie Klein berichtet: "Die ersten zehn Minuten in der zweiten Hälfte haben wir völlig überhastet gespielt, waren nervös und verunsichert. Und das völlig grundlos."Eine Zeit lang konnte Torfrau Nina Buchholz, der Klein eine "Weltklasseleistung" bescheinigte, den Kirchhofer Angriffswirbel noch aufhalten, aber dann brachen die Dämme. Am Ende stand eine 29:31-Niederlage für die Moskitos. "Das war eine große Chance, schließlich ging es gegen einen direkten Tabellennachbarn", sagt Klein, der weiß, "dass es jetzt wieder ganz eng wird. Wir hängen hinten fest." Vor allem angesichts der nun anstehenden Aufgaben: In zwei Wochen müssen die Moskitos beim Tabellenführer Ober-Eschbach ran, eine Woche später geht es vor heimischer Kulisse gegen Reichensachsen. Kommendes Wochenende ist spielfrei, aber Trainer Krzysztof Wroblewski will zu einer Sonderschicht einladen. tog