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Handball: Das große Spitzenspiel in der Saarlandliga

Handball: Das große Spitzenspiel in der Saarlandliga

Marpingen. Am Sonntag kehrt die HSG Nordsaar zurück. Zurück an den Ort, an dem am letzten Spieltag der vergangenen Saison die Aufstiegsträume der Nordsaarländer in die RPS-Oberliga auf so jähe Art und Weise zerstört wurden. 23:28 hieß es an jenem 15. Mai aus Nordsaar-Sicht

Marpingen. Am Sonntag kehrt die HSG Nordsaar zurück. Zurück an den Ort, an dem am letzten Spieltag der vergangenen Saison die Aufstiegsträume der Nordsaarländer in die RPS-Oberliga auf so jähe Art und Weise zerstört wurden. 23:28 hieß es an jenem 15. Mai aus Nordsaar-Sicht. In der heimischen Bruchwieshalle schlug der TBS Saarbrücken die HSG, die ihrerseits der HSG Völklingen den Vorzug in die Oberliga lassen musste. "Die Jungs haben die Niederlage von damals abgehakt, so wie sie sich im Training zeigen, wirken sie selbstbewusst und wollen es sich mit einem Sieg selbst beweisen", gibt sich Trainer Dirk Werkle optimistisch. Die HSG hat als Tabellenführer ebenso wie Verfolger Saarbrücken 21:3 Punkte auf dem Konto, der Sieger könnte sich also in der Tabelle leicht absetzen.So allmählich scheint der TBS jedoch zum Angstgegner der HSG zu werden. Denn auch beim Halbfinalturnier um die Bank-1-Saar-Handball-Trophy unterlag Werkles Mannschaft den Saar-brückern mit 17:19. Auch wenn Werkle die Niederlage im Pokal nicht überbewerten will, weiß der Trainer um die Stärken des Gegners: "Mit Alexander Saunus hat der TBS einen extrem wurfgewaltigen Rückraum." Für ihn sei am Sonntag spielentscheidend, "wer weniger individuelle Fehler macht und den absoluten Siegeswillen hat." Doch auch bei einer Niederlage seiner Mannschaft will Werkle noch nicht von einer Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg sprechen: "Die Saison ist noch 13 Spiele lang, und schon in der Hinrunde haben sowohl wir als auch Saarbrücken Punkte liegen lassen, als niemand damit gerechnet hat."

Um aber erst gar nicht mit diesen Gedanken spielen zu müssen, trainierte die HSG in dieser Woche hart. "Schwerpunkt waren Abläufe, die gegen die offensive 3-2-1-Abwehr zum Erfolg führen", so der Übungsleiter. Verzichten muss er dabei eventuell auf Timo Klein. Der Kapitän leidet an einem grippalen Infekt, sein Einsatz entscheidet sich erst unmittelbar vor dem Anpfiff. Bessere Chancen dürfen sich hingegen Björn Schwab und Thomas Dell ausrechnen, deren Daumenverletzungen ausgeheilt sind.aml