Handarbeiten helfen Not lindern

Urweiler. Die Handarbeitsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) der Pfarrgemeinde St. Marien Urweiler-Leitersweiler trifft sich jeden Mittwoch im Pfarrgemeindehaus (PGH) zum gemütlichen Beisammensein. Bei den wöchentlichen Zusammenkünften wird gestrickt, gehäkelt und gestickt

Urweiler. Die Handarbeitsgruppe der katholischen Frauengemeinschaft (KFD) der Pfarrgemeinde St. Marien Urweiler-Leitersweiler trifft sich jeden Mittwoch im Pfarrgemeindehaus (PGH) zum gemütlichen Beisammensein. Bei den wöchentlichen Zusammenkünften wird gestrickt, gehäkelt und gestickt.Der Erlös der vielen Verkaufsausstellungen kommt stets der eigenen Pfarrgemeinde zugute sowie wohltätigen Organisationen und hilfsbedürftige Personen. So bekam die Kirchengemeinde unter anderem einen Zuschuss für die Turmsanierung, die Eindeckung des Kirchendaches und für die Beschaffung einer neuen Orgel. Der Taufstein (Osterinsel) im Altarraum wurde bezahlt, die Kelche neu vergoldet, Stoff für Messgewänder zur Verfügung gestellt und bei der Finanzierung des Kindergartens kräftig mitgeholfen. Ebenso erhielt die Pfarrgemeinde einen Heizkostenzuschuss für das Pfarrheim. Weit über die Kirchturmgrenzen wurde Not leidenden Menschen geholfen. Mehrere Familien mit behinderten Kindern wurden unterstützt. Der Sozialdienst katholischer Frauen steht auf die Liste der jährlichen Spenden, ebenso wie die Schwestern des Schönstattzentrums in Lebach. Die Polenaktion und die Rumänienhilfe wurden bedacht. Geld ging zudem an ein indisches Krankenhaus. Zudem wurde Pastor Gerhard Schwan, ein Sohn der Pfarrgemeinde, unterstützt, der in Indien ein Kinderheim baute. Hilfe für sozial SchwacheDie Handarbeitsgruppe, der heutige Mittwoch-Strickkreis, wurde 1980 von der damaligen ersten Vorsitzenden der KFD, Elfriede Schmitt, mit dem Ziel ins Leben gerufen, sozial schwachen und behinderten Menschen zu helfen und auch die Zusammengehörigkeit innerhalb der Pfarrgemeinde zu vertiefen. Nicht nur in den Zusammenkünften, sondern auch in der Freizeit werden Handarbeiten gefertigt. Das Angebot der selbst gefertigten Waren reicht von Socken, Kinderpullovern, Schals, Mützen, Lätzchen, Babygarnituren, Kinderhöschen, Türrollen, Taschentüchern, gestickten und gehäkelten Deckchen sowie gewebten Decken bis hin zur Hardanger-Stickerei. Maria Bech führte Jahre lang die Handarbeitsgruppe. Später übernahmen Anita Barth, Annemarie Marx und Elfriede Schmitt die Leitung der Gruppe. An jedem Mittwoch treffen sich die Frauen von 14 bis 18 Uhr im PGH. Zu Beginn waren mehr als dreißig Frauen zur Stelle, heute sind es noch zwölf. Interessierte Frauen, die mitmachen wollen, sind jederzeit willkommen, heißt es. Leider fehlen die "jungen Alten", was zur Folge hat, dass erstmals in diesem Jahr keine Verkaufsausstellung mehr stattfinden kann. hjl

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