Einsätze: Gewitter bringt Einsätze für die Feuerwehr

Einsätze : Gewitter bringt Einsätze für die Feuerwehr

Meist mussten Straßen von Bäumen und dicken Ästen befreit werden. Stundenlange Sperrung in Sötern.

(evy) Blitze, lautstarke Donner und heftiger Regen – so manchen mag das Wetter in der Nacht auf Dienstag um den Schlaf gebracht haben. Das gilt auch für Angehörige der Feuerwehr. Wie Daniel Gisch, Sprecher der Feuerwehr in der Gemeinde Nohfelden, berichtet, mussten seinen Kollegen mehrfach ausrücken. Der Grund war immer der gleiche: umgestürzte Bäume sowie abgebrochene Äste. Um 2.10 Uhr fiel beispielsweise ein dicker Ast auf das Dach eines der Bungalows des Caritas-Seniorenzentrums Haus am See in Neunkirchen/Nahe. „Die Anwohner sind mit dem Schrecken davon gekommen“, sagt Gisch. Um 2.49 Uhr blockierte ein Baum die Landstraße 135 zwischen Selbach und Theley, ein weiterer um 2.50 Uhr die L 319 zwischen Walhausen und Türkismühle sowie um 3.13 Uhr die L 134 zwischen Selbach und Primstal. Ergänzend dazu meldet Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer einen Einsatz für den Tholeyer Löschbezirk. Die Helfer mussten um 3 Uhr ran: Auf der Saarbrücker Straße in Tholey lag ebenfalls ein umgestürzter Baum.

Mit dem Unwetter in der Nacht war es nicht getan, auch für den Dienstag gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Warnung heraus. Und so kamen auch die ersten Einsätze am späten Vormittag. In Nonnweiler war ein Baum umgestürzt, in der Hauptstraße von Sötern bestand die Gefahr. Wie Daniel Gisch berichtet, stand der betroffene Baum in unmittelbarer Nähe mehrerer Stromleitungen. Daher wurde eine Fachfirma mit der Fällung beauftragt. Da die Hauptstraße während der Arbeiten für mehrere Stunden gesperrt werden musste, richtete der Bauhof der Gemeinde Nohfelden eine Umleitung ein.

Aber auch Feuer beziehungsweise Rauch und nicht nur Sturm und Regen riefen die Feuerwehrleute auf den Plan. Wie Dirk Schäfer berichtet, war der Bahnhofskiosk gegen 12.30 Uhr verraucht. Der Grund: der Sicherungskasten war überhitzt. Es wurden die Sicherungen gezogen und zur Sicherheit gelöscht. Anschließend wurde die Einsatzstelle vom Rauch befreit. Im Einsatz waren hier der Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt, die St. Wendeler Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie die Polizei, die die Einsatzstelle von der Feuerwehr übernommen hat.

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