Geschichte der Kreissparkasse vorgestellt

Geschichte der Kreissparkasse vorgestellt

St. Wendel. Über 150 Jahre Kreissparkasse (KSK) referierte im Café Lerner vor zwei Dutzend Mitgliedern des Arbeitskreises für Stadtgeschichte Johannes Naumann aus Thalexweiler

St. Wendel. Über 150 Jahre Kreissparkasse (KSK) referierte im Café Lerner vor zwei Dutzend Mitgliedern des Arbeitskreises für Stadtgeschichte Johannes Naumann aus Thalexweiler. Arbeitskreisleiter Gerd Weber, der den Gastreferenten vorstellte, erinnerte an den erfolgreichen Widerstand der Altstadtfreunde vor 25 Jahren gegen den geplanten Totalabriss der Hauptgeschäftsstelle, um wenigstens die Fassade des Gebäudes aus dem Jahr 1926 zu erhalten. Als Verfasser des Jubiläumsbandes, der im Februar erscheint, sei der Historiker Naumann der kompetenteste Referent, einen Überblick über die Geschichte der KSK von den Anfängen bis zur Gegenwart zu geben. Verwaltete die KSK 1880 noch 1319 Sparbücher mit 1 118 000 Reichsmark Einlage, so hatte sie 1909 bereits 9000 Kunden mit zwölf Millionen Reichsmark Einlagen. 2009 weist sie ein Betriebsergebnis von 2,4 Milliarden Euro auf, hat 323 Mitarbeiter, 25 Geschäftsstellen und sieben SB-Stellen, ist größtes Kreditinstitut des Landkreises. Auf diese erste Sitzung des Arbeitskreises für Stadtgeschichte werden zehn weitere folgen zu den Themen: die Gemeinderechnungen der Oberlinxweiler Heimmeier (8. Februar), der Ratsherr und Nachtwächter (8. März.), der Bau der Rhein-Nahe-Bahn (5. April), das Ende der französischen Garnison vor zehn Jahren (10. Mai), die St. Wendeler Stadtordnung von 1608 (14. Juni), Apothekenwesen im 19. Jahrhundert (12. Juli), Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg (6. September), die Wendelinus-Legende von 1472 (11. Oktober), das Fürstentum Lichtenberg (15. November), N. Wassenichs "Weltreise" (13. Dezember). Alle Sitzungen beginnen um 10.30 Uhr im Café Lerner. red

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